Markenstärke steigern: Tourismus Marketing vom Feinsten

In Kürze: Tourismus wird für Randregionen als Wirtschaftszweig immer wichtiger.
Wie kann die Markenstärke und das Image einer Region verbessert werden?
Aufgezeigt am Jura – die Fallstudie oder wie man #BrandBuzz generiert.

Für Bergregionen wie z.B. das Isenthal in Uri ist die Abwanderung eine Bedrohung. Da kommt ein nationaler Preis der Stiftung Landschaftsschutz gerade richtig. Die Auszeichnung der Isenthalter Wildheuer hilft die Marke der Region zu stärken (siehe auch der im Juli 2016 eröffnete Mundartweg, der erste seiner Art in der Schweiz).

Doch neben solchen Sehenswürdigkeiten, Attraktionen wie auch kulturellen Eigenheiten, sind die Menschen der Region ebenfalls wichtige Tourismus Botschafter.  Wie wichtig dies ist, zeigt unser Beispiel in diesem Beitrag.

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Den ersten Kontakt mit der Region hatten wir mit Stéphanie Bavaresco und Tiana Conlon vom Tourismusbüro La Chaux-de-Fonds (Neuchâtel Tourismus) via Telefon, eMail und anhand der guten alten Post.  Dieser ersten Eindrücke, die allesamt sehr gut waren, bestärkten uns dann einige Tage unserer Sommerferien in der Region zu verbringen.

1. Es geht fast immer was schief

Marketing Professionals wissen, dass es viel Arbeit braucht um die Markenstärke zu verbessern. Auch wenn wir die Dinge planen, läuft es oft nicht ganz nach Plan. Hier kann die Marke beschädigt oder aber die Reputation gestärkt werden.

Jeff Bezos weist darauf hin, dass der Ruf von Amazon beim Kunden z.B. stark davon abhängt wie schnell die Firma die richtige Ware unbeschädigt liefert. Im Tourismus ist es wichtig das Probleme wie Zimmer Überbuchungen im Hotel gut gelöst werden.

Unser Beispiel ist ein wenig anders aber ebenso wichtig. Jeden letzten Samstag im Monat offeriert die Werkstatt „Les apprentis du Temps“ in Kollaboration mit Tourisme Neuchâtel die Möglichkeit eine mechanische Armbanduhr zusammen zu bauen. Doch war die Lieferung der notwendigen Teile zur Zusammensetzung der Uhr problematisch, da fast alle Lieferanten im Sommer dank der obligaten Betriebsferien nicht liefern können.

Was nun?

Probleme gibt es immer. Die Herausforderung ist dieses für den Kunden zu lösen. Das schafft Tourismus Neuenburg in La Chaux-de-Fonds mit viel Laufarbeit und Bravour! Chapeau! Markenaufbau in der Praxis.

Probleme gibt es immer. Die Herausforderung ist dieses für den Kunden zu lösen. Das schafft Tourismus Neuenburg in La Chaux-de-Fonds mit viel Laufarbeit und Bravour! Chapeau!

Uns hat dann im Hotel in La Brévine der Anruf erreicht, dass es vielleicht nicht klappen würde mit dem Workshop in 5 Tagen. Doch das Team im Tourismus Büro in La Chaux-de-Fonds hat alle Hebel in Bewegung gesetzt. Beim Besuch vor Ort haben wir dann doch noch eine für uns akzeptable Lösung gefunden.

Ein Service solcher Art verstärkte unsere positiven Eindrücke zur Region. Es kann als Beispiel aufgeführt werden, wie die positive Wahrnehmen der „Marke Jura Ferien“ bei uns verstärkt wurde!

Fakt 1

Wie löst man den möglichen Konflikt zwischen Betriebsferien und der Hochsaison? Dies ist auch die Jahreszeit in welcher Touristen das Angebot in Sachen Uhrenmacherei verstärkt wahrnehmen wollen.

Wohl nur wenn in Zukunft mehrere Teile im einem „Sommerlager“ bereit gehalten werden. Dies gibt dann Touristen die Möglichkeit, während der Sommerferien die Uhr mit den gewünschten Teilchen im Workshop zusammen setzen zu können.

2. Service hilft die Dinge möglich zu machen

Während den Schulferien fahren die Buslinien der Post und TransN weniger oft.

Diese hätte am Samstag dann bedeutet, dass wir ohne Früstück sehr früh mit dem Postbus von La Brévine nach Le Locle begeben hätten. Von langen Wartezeiten in Le Locle beim Umsteigen ganz zu schweigen.

Der Plan unten zeigt, dass sich die von uns besuchte Werkstatt etwas ausserhalb von Le Locle befindet – Time Explorer – die Lehrlinge der Zeit Le Locle.

Download der Karte – PDF Datei – 1.1MB

Doch auch dies war ein Problem, welches für uns gelöst wurde.

Unser Hotelier vom Auberge au Loop Blanc fuhr uns im Privatauto um 7:30 Uhr hin. Somit waren bereits um 7:50 Uhr am Eingang vom Atélier in Le Locle.

Der Workshop beim "Atelier Les apprentis du Temps" am Samstag beginnt um 8 Uhr früh. Kein Problem, Jean-Daniel Oppliger von der Auberge au Loup Blanc fährt uns mit dem Auto nach Le Locle. Das ist Service - Reputations-Management.
Der Workshop beim „Atelier Les apprentis du Temps“ am Samstag beginnt um 8 Uhr früh. Kein Problem, Jean-Daniel Oppliger von der Auberge Au Loup Blanc fährt uns mit dem Auto nach Le Locle.  Bestes Reputations-Management für Hotel und die Region.

Somit hatten wir genügend Zeit im Hotel noch zu frühstücken.

Ein zweites Frühstück gab es dann beim Workshop. Da wartete Kaffee und Gipfeli auf uns.

Beim Workshop waren wir zweit (bis zu 6 Personen können es sein). Dabei wurden von Dominique Russo in die Uhrenmacherei eingeführt.

Ich hatte meine liebe Mühe die kleinen Federn, Schrauben, Zeiger, usw. richtig einzufügen.

Das Foto unten zeigt wie ich mir zwar Mühe gebe all die kniffligen Schritte durchzuführen. Trotzdem hatte ich mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Urs E. Gattiker bei der Arbeit am Samstag morgen in der Werkstatt "Les apprentis du Temps" in Le Locle. Das Zusammenbauen einer mechanischen Uhr ist sehr interessant.
Urs E. Gattiker bei der Arbeit am Samstag morgen in der Werkstatt „Les apprentis du Temps“ in Le Locle. Das Zusammenbauen einer mechanischen Uhr ist sehr interessant.

Natürlich, ein solcher Workshop konnte uns nur einen kleinen Überblick und kurze Einführung in die wichtig Arbeit eines Uhrenmacher vermitteln.

Wir führten einige wenige und sicherlich insgesamt einfachen Arbeiten an der Uhr aus. Zudem kann ich sagen, dass ich wohl an einigen Arbeiten fast gescheitert bin.

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Dominique habe ich es dann aber doch noch geschafft. Merci!

Weitere interessante Blogeinträge – Jahresübersicht – gibt es hier

Fakt 2

Emotionalität von Marken – im Betrieb, Tourismus, Forschung – schaffen wir mit Hilfe unserer MitarbeiterInnen.

Was immer unsere Marke sein sollte, die Menschen und deren Verhalten sind der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb dürfen wir nicht vergessen, dass die Präsentation und der Umgang mit Kunden den Unterschied ausmacht.

3. Tipps von den Chauffeuren der Post

Einige der Ausflüge haben wir nur dank der Hinweise vonPostfahrern unternommen.  Beispiel ist hier z.B. die Fahrt von Couvet nach Mauborget mit dem Postbus. Diese Linie fährt nur Samstags und Sonntags im Sommer – siehe unter Punkt d mit diesem Link.

Wie die Foto unten zeigt, das Panorama bei der Endstation in Mauborget ist sehenswert. Die Hinfahrt von Couvet nach Mauborget und zurück lohnt sich wirklich.

Von Mauborget hat man eine wunderbare Aussicht - hier Richtung Lac Leman / Genfersee.
Von Mauborget hat man eine wunderbare Aussicht – hier Richtung Lac Leman / Genfersee.
Fakt 3

Inwieweit die Postbus Chauffeure von der Post als Marken-Botschafter ausgebildet sind wissen wir nicht.

Doch sind sie allesamt sehr gute Beispiele, wie persönlicher und fachkundige Auskunft und Tipps das Ferienerlebnis für uns markant verbessert hat.

Dabei tun die Postbus Chauffeure sehr viel für das Image der Marke Jura. Ihre Arbeit verbessert die Positionierung  der Marke Jura als populäre Tourismus Destination.

Creux du Van: Ausflug voller Überraschungen

Die Tour auf den Creux du Van war wirklich anstrengend.

Der Aufstieg von Noiraigue, Rundgang oben und Abstieg über Pré au Favre und Ferme Robert zurück nach Noiraigue ging gut 6.45 Stunden mit Pausen.

Creux-du-van-Tour von Noiraigue aus Aufstieg ueber Les-Oeuillons nach Le-Solidat ueber Pré au Favre runter nach La Ferme Robert zurueck nach Noiraigue gut 6 Std. mit Rasten.
Creux du Van Tour von Noiraigue aus Aufstieg ueber Les-Oeuillons nach Le-Solidat ueber Pré au Favre, Abstieg nach La Ferme Robert. Dann zurueck nach Noiraigue. Gut 6.45 Std. mit einigen Pausen.
Fakt 4

Den Angaben von Google sollte man nicht immer trauen. Google Maps budgetierte gut 1.1 Std. zum Wandern am Creux du Van inklusive Aufstieg von Noiraigue.

Doch die Wanderung dauert mindestens 5.5 Std. hin und zurück – ohne Pausen. Die Angaben von Schweiz Tourismus sind besser aber immer noch ungenau was Varianten und Zeitaufwand betrifft.

PS. Wir waren zu dritt. Vom 13 jährigen Fussballer (keine Konditionsprobleme) bis zum Frührentner der es auch ohne Probleme schaffte.

Fazit

Bei unseren Ferien gab es eigentlich nur gute Erlebnisse.

Was uns sehr gefiel:

All diese schönen Erfahrungen und tollen Erlebnisse, inklusive der Empfehlungen der Bewohner bewogen uns einen Besuch im Winter für diese Gegend einzuplanen.

Wir planen, im Februar 2017 nochmals ein paar Tage Ferien in La Brévine verbringen. Wir hoffen dann vielleicht mit Führer/in unter anderem die folgenden Dinge zu unternehmen:

  1. Schneeschuhlaufen – Touren, usw.
  2. Langlauf – es gibt ja viele Loipen

PS. Wenn Sie Vorschläge haben, bitte unten als Kommentar hinterlassen.

Natürlich, auch den obligaten Fragebogen zur Messung der Kundenzufriedenheit haben wir  von Tourismus Neuenburg erhalten.  Uebrigens, Forscher haben anhand von Evaluationen auf Trip Advisor rausgefunden, dass Bewertungen besser ausfallen, wenn man diese später als 1 Monat nach Besuch eines Restaurants, Hotels oder Bergregion ausfüllt.

Trotzdem, meine Bewertung ist positiv ausgefallen. Auch die Arbeit von Tourism Neuchâtelois – Montagne in La Chaux-de-Fonds war ausgezeichnet (d.h. freundlich, effizient, zuvorkommend). Dies können Sie unten in meiner Bewertung nachlesen.

Download des kurzen Fragebogens – PDF Datei – 670 KB

Ihre Meinung?

Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre oder Deine Meinung:

  • Was hat sie in ihren letzten Ferien in Sachen Service beeindruckt oder verärgert?
  • Haben Sie ein Beispiel wie eine Region deren Reputation oder Markenstärke verbessert hat?
  • Was war ihr bestes Erlebnis in Sachen Service in den diesjährigen Sommerferien?

Offenlegung: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. Alle Kosten wie z.B. Reise, Hotel, usw. hat er selbst übernommen.

Urs E. Gattiker - DrKPI@

Professor Urs E. Gattiker ist Europa’s Experte für Social Media Analyse (seine Fachbücher).
Urs ist CEO von CyTRAP Labs GmbH, Management Consultants mit der DrKPI@ Linie von Produkten für Smart Data Insights (Strategie, Marketing, Verkauf).
Er ist Präsident vom Marketing Club Lago #MCLago, dem 4-Länder Club beim Deutschen Marketing Verband.

23 thoughts on “Markenstärke steigern: Tourismus Marketing vom Feinsten

  • 14. August 2016 at 12:58
    Permalink

    Ihr wart in einer ganz tollen Gegend. Da kommt alles zusammen: Natur, Kunst, Zeit, Physik. Schon beruflich bin ich mit der Gegend verbandelt. Aber von der Möglichkeit, selbst eine Uhr zusammen zu bauen, wusste ich nichts. Bin ich also nicht Zielgruppe oder hat das Marketing Lücken? 😉

    Was Ihr aber nun gelernt habt ist, dass auch die hohen Preise der Uhren gerechtfertigt sind.

    Ich werde oft gefragt, ob eine Uhr wirklich „soviel“ Geld kosten muss. Dabei kommt das „soviel“ ja immer auf die Möglichkeiten des Betrachters an.

    Fakt ist, auch der beste Uhrmacher schüttelt ein Uhrwerk nicht aus dem Handgelenk. Weder bei der Herstellung noch bei der Revision. Die Technik eines Uhrwerks fällt auch nicht vom Himmel. Die entsteht im Kopf (ursprünglich im Kopf des Peter Henlein) und muss dann mühsam zusammengebaut werden. Der Prozess dauert manchmal Jahre. Kommt aufs Werk an.

    Ja, Uhren sind ihr Geld wert. Auch wenn sie klein sind. Die Einstellung zu Uhren und der Arbeit dahinter wird auf jeden Fall eine andere sein als vorher.

    Und zu guter Letzt ein Tipp für Februar: Das Patek Philippe Museum in Genf.

    Kunst und Technik vereint in wunderschönen alten und neuen Uhren. Was Ihr da sehen werdet ist phantastisch! Die Uhrmacher damals hatten weit weniger Technik zur Verfügung und schafften trotzdem Wundervolles!
    Der Eintritt ist überraschend günstig.

    Mein bestes Erlebnis im Sommer 2016? Ich hab ne Menge über Blogs und Hotels gelernt!

    Reply
    • 14. August 2016 at 13:19
      Permalink

      Antwort 1

      Liebe Irene

      Danke für Deinen langen Kommentar. Da muss ich gleich mehrmals antworten da ist so viel interessantes drin.

      Schon beruflich bin ich mit der Gegend verbandelt. Aber von der Möglichkeit, selbst eine Uhr zusammen zu bauen, wusste ich nichts. Bin ich also nicht Zielgruppe oder hat das Marketing Lücken? ?

      Also ich glaube schon da scheint mir eine Lücke zu sein, d.h. die Uhrenindustrie hat die Wichtigkeit dieser Arbeit nicht wirklich entdeckt. Mit anderen Worten, das Tourismus Büro in Neuenburg (Dependance La Chaux-de-Fonds) hat da was aufgebaut für uns Touristen. Da wurde unternehmerisches Risiko eingegangen (d.h. Budget, Investition) und die Brochure ist auch sehr interessant:

      Jura 3 Lakes – 3 Seen Land – Une Région au Coeur du Temps (Die Uhr und Du – in mehreren Sprachen)

      Aber ob es das auch für Handelsvertreter und Uhren- und Schmuckladenbesitzer gibt ist mir nicht bekannt. Da müsste man sehrwarscheinlich noch mehr tun. Ein Postbus-Fahrer hat uns erzählt, dass er einen Kurs besuchte der ca. 20 Std. am Abend über mehrere Wochen stattfand um zu sehen wie das geht. Ein guter Ansatz für die Lokalbevölkerung.

      Doch wo ist die Industrie welche solche Kurse für die Mitarbeiter der Verkaufskanäle anbietet?.
      Das wissen wohl nur die Götter oder vielleicht ein Leser, dann bitte ich um Kommentar unten.

      Merci Irene.
      Die Uhren welche wir zusammen setzen durften in Le Clocle - mechanische Uhren

      Reply
    • 14. August 2016 at 13:43
      Permalink

      Antwort 2

      Liebe Irene

      Du hast ebenfalls geschrieben:

      Die Technik eines Uhrwerks fällt auch nicht vom Himmel. Die entsteht im Kopf (ursprünglich im Kopf des Peter Henlein) und muss dann mühsam zusammengebaut werden. Der Prozess dauert manchmal Jahre. Kommt aufs Werk an.

      Das wurde mir auch nochmals drastisch vor Augen geführt: Genauigkeit, eine ruhige Hand, gut funktionierende Augen, usw.

      All diese Dinge muss ich besitzen, damit ich überhaupt die Teilchen richtig einfügen kann. Nur schon den kleinen Zeiger (Stundenzeiger), richtig einfügen ist gar nicht einfach. Ohne Hilfe hätten wir es wohl kaum geschafft.
      Das Uhrwerk selber haben wir dabei kaum angefasst, denn das ist sowas von kompliziert und „difficile“, da lässt ein Laie wie ich besser die Finger.

      Das Ganze war aber ein Erlebnis wert. Die genauen Erklärungen, die tatkräftige Unterstützung und der Humor von Dominique Russo von Time Explorer: Les apprentis du temps, Le Locle war uns eine grosse Hilfe.

      Ich würde es wohl nochmals tun, obwohl ich dann in der Werkbank riesige Angst verspürte, dass ich was falsch machen würde. Zum glück ging alles gut.

      Grüessli
      Urs
      Dominique Russo macht es vor wie es richtig gemacht werden muss: Zusammensetzung der mechanischen Uhr

      Reply
    • 14. August 2016 at 14:01
      Permalink

      Antwort 3

      Liebe Irene

      Danke für Deinen Tipp in Sachen Patek Philippe Museum in Genf. Das wäre ein wenig weit von La Brévine für einen Tagesausflug mit dem öffentlichen Verkehr.

      Aber als Tipp für einen Ausflug an einem Tag in der Schweiz ist das sehr interessant.

      Übrigens, es gibt auch noch das Musée International d’horlogerie in La Chaux-de-Fonds

      Das könnten wir auch noch anschauen wenn wir dort sind, denn für dieses Museum hatten wir in diesem Sommer gar keine Zeit.

      Grüessli
      Urs
      PS. Das Maison Blanche von Le Corbusier und weitere architektonische Leckerbissen gibt es in La Chaux-de-Fonds zum Anschauen, ebenfalls empfehlenswert.
      Le Corbusier studierte in La Chaux-de-Fonds und hat auch einige Spuren hinterlassen

      Reply
  • 14. August 2016 at 15:02
    Permalink

    Lieber Urs,

    ich habe aus Eurem Urlaub schon eine Menge mitgenommen:

    1. dass es Postbusfahrer heißt

    2. dass die nett sind. Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, weil ich halt im Auto sitze. Da sollte ich nochmals drüber nachdenken, ich glaube, mir entgeht was. Und ich bin zu focussiert. Man nimmt es wahr, dass es dort wunderschön ist, erledigt den Job und ist wieder weg.
    Was muss passieren, dass ein Geschäftsreisender innehält und einen Urlaub dort macht?

    3. die Uhrenindustrie und ihre Einstellung. Das ganze Jahr ist genau durchgeplant und wir wissen um die Lieferengpässe im Sommer. Das geht bis Mitte / Ende September, weil nach dem Urlaub Inventur ist. Aber dass die sich bei der Präsentation ihrer Gegend so ins eigene Knie schießen ist erstaunlich, wo doch beide von Synergien profitieren. Es gibt doch Zahlen, anhand derer man den Bedarf ermitteln kann?!?

    4. Wie wirbt die Region überhaupt? Wo? Mit was? Wer ist Zielgruppe?

    5. Wie machen das andere Regionen? Was ja Deine Ursprungsfrage ist. 😉

    Reply
    • 14. August 2016 at 15:33
      Permalink

      Liebe Irene

      Na ja Post Busfahrer geht auch oder Post-Busfahrer habe schon alles gesehen aber in der #Jura3Lacs oder #Jura3SeenLand Region sind diese Busfahrer einfach ein trouvaille (nett, haben Wissen und teilen es freundlichst wenn man mit ihnen ein Gespräch beginnt).

      Uhrenindustrie und deren Einstellung: Hilft dies der #Markenstärke?

      Ich habe hier keine Antwort. Doch eines ist sicher, im Sommer sind Betriebsferien und da geschieht wenig. Aber die Industrie macht meiner Meinung nach zu wenig mit Tourismus Neuchâtel zusammen um ihr Image zu verbessern.

      Auf die Idee gekommen ist man auch noch nicht, dass speziell ausländische Touristen an solchen Workshops interessiert sein könnten oder es einfach sind.
      Z.B. gibt es diese auf Deutsch eher selten oder nur mit einem Übersetzer Dinge über die Uhrmacherei. Dies verursacht dann aber Zusatzkosten für Teilnehmer (z.B. Workshop auf Deutsch = plus X Franken). Auf Chinesisch habe ich übrigens nichts gefunden !

      Und dies obwohl China ja laut Tourismus Schweiz ein Zukunftsmarkt ist und Swatch Chef Hayek schon mehrmals darauf hingewiesen hat, dass China auch für seine Gruppe immer wichtiger wird.

      Der starke Schweizer Franken bedingt, dass sich Hoteliers wie auch Betriebe welche stark vom Export abhängig sind wie z.B. die Uhrenindustrie, vermehrt mit dem Thema ausländische Touristen beschäftigen. Das heisst wie machen wir Ferien in der Schweiz für Besucher noch attraktiver:

      a – ob 10 Tage Ferien als Familie mit 2 Kindern, oder
      b – ältere Singles die die Schweiz oder die Region nur für ein verlängertes 3 oder 4 Tage Wochenende besuchen möchten.

      Eine Option muss hier die #Jura3SeenLand sein. Dabei muss neben der Natur (z.B. Wandern, Mountain Biking, usw.) auch eine Möglichkeit bestehen, die Uhrmacherei (hands-on, nicht Theorie) mit einzubeziehen. Zur Zeit werden hier ausländische Touristen wohl etwas zu wenig berücksichtigt wenn nicht völlig ignoriert.

      Das ist wohl eine verpasste Chance die Markenstärke und Bekanntheit der Schweizer Uhrenmarken auch bei Kindern die mit ihren Familien die Schweiz besuchen zu stärken. Denn für Kinder gibt es meines Wissens gar nichts wo sie „hands-on“ was lernen können über die Uhrmacherei 🙁

      Grüessli.

      PS. Interessant ist auch die Tourismus Seite vom Bundesamt für Statistik.

      Uebrigens Deine Frage:

      4. Wie wirbt die Region überhaupt? Wo? Mit was? Wer ist Zielgruppe?

      Diese Frage oben leite ich weiter an „tourisme neuchàtelois“ weiter. Eine Antwort würde auch mich sehr interessieren.
      Für mich waren es deren Webseite und das Telefon ?, denn wenn man anruft gibt es einen tollen Service in mehreren Sprachen. Danach bekommt man das gewünschte Material via eMail und auch noch Karten oder Broschüren mit der Briefpost. Das hat mir sehr geholfen mich zu orientieren und auf den Besuch vorbereiten zu können.

      Hier noch ein Foto vom sommerlichen La Chaux-de-Fonds
      Der Grande Fontaine Platz im Zentrum der Stadt

      Reply
  • 15. August 2016 at 9:18
    Permalink

    Das habe ich mit Interessee gelesen, Herr Gattiker und mir dann Gedanken gemacht, da ich aus der Schmuck- und Uhrenbranche komme.

    Zum Einen sitzt die Schweizer Uhrenindustrie auf einem unglaublich hohen Ross. Wie das so ist, je größer die Höhe, umso weniger Sauerstoff. So jedenfalls sieht es von innen aus… ☹

    Eigentlich wäre da schon ein riesen Markt.
    Es gibt unglaublich viele Uhrenenthusiasten.
    Und die wiederum würden sehr gerne Werksführungen und Workshops machen.
    Das ist bislang nur einer ganz kleinen Elite vorbehalten und nicht der breiten Masse zugänglich.

    Natürlich spielt da das Thema Industriespionage eine große Rolle. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man da einiges rausholen kann.
    Veröffentlicht in den entsprechenden Medien (nicht nur Fachzeitungen) könnte das eine Zielgruppe in die Region holen. Noch dazu eine zahlungskräftige.
    Aber wie gesagt, man müsste es attraktiv gestalten, fachlich fit sein und endlich mal von diesem hohen Ross herunter steigen.

    Sie schlagen oben auch vor, dass man dies für Asiatische Kunden nutzen könnte. Doch ich bin der Meinung, für die rasenden Asiaten ist es nix. Die wollen schnell viel sehen. Die brauchen BEschleunigung und nicht ENTschleunigung.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, Deutsch und Englisch sind in dieser Region nicht unbedingt die guten Sprachen. Immer wieder zerschellt man daran. Sehr schade.

    Auch hier (diesmal Tourismus) kann man noch verdammt viel dazu lernen. Und für das viele Geld, das man da stehen lassen muss, erwartet man schon a bissl was…

    Grüsse

    Reply
    • 15. August 2016 at 11:09
      Permalink

      Lieber Anonymous

      Danke für diesen Beitrag. Du schreibst:

      Eigentlich wäre da schon ein riesen Markt.
      Es gibt unglaublich viele Uhrenenthusiasten.
      Und die wiederum würden sehr gerne Werksführungen und Workshops machen.
      Das ist bislang nur einer ganz kleinen Elite vorbehalten und nicht der breiten Masse zugänglich.

      Ich glaube da gibt es vielleicht mehrere Target Groups (Zielgruppen) von möglichen Kunden für solche Aktivitäten welche einem die Uhrmacherei näher bringen.

      1. Touristen

      Diese Gruppe ist schon einigermassen über die Angebote des Pays de Neuchâtel abgedeckt – hier nochmals den Link: Jura 3 Lakes – 3 Seen Land – Une Région au Coeur du Temps (Die Uhr und Du – in mehreren Sprachen)

      Aber für Teenagers gibt es noch nichts im Angebot. SCHADE denn das sind die Kunden von morgen.

      2. Handelsbeauftragte / Verkäufer

      Hier fehlt ein Angebot in Sachen Werksführungen und auch Incentive Reisen.

      Z.B. sollte es möglich sein diesen Botschaftern der Uhrenindustrie (Handelsreisende welche die Produkte verkaufen an Geschäfte welche Uhren in deren Sortiment anbieten) die Industrie näher zu bringen.
      4-Tage über ein Wochenende mit Do, Fri und Samstag erfahren sie wichtig Dinge über die Uhr, deren Herstellung und können sich u.B. auch selbst versuchen.
      Am Sonntag vor der Abreise dann noch was historisches wie Museumsbesuch oder River Rafting. Danach Heimreise.

      3. Sammler und Uhrenliebhaber

      Diese Interessenten wollen mehr Lernen als uns im Workshop angeboten wurde. Mehr Details, länger an einer Uhr arbeiten und natürlich mehr über das Uhrwerk lernen ist hier wichtig.

      Dies sind keine Rucksack Touristen. Eher solche die teurere Uhren kaufen möchten, d.h. ein einfaches Uhrenwerk wie das von mir in die Uhr eingebaute, wäre da wohl kaum gut oder interessant genug 🙂 (siehe auch Foto unten).

      4. Schmuck und Uhren-Verkäufer, Kunden von Uhren Geschäften, usw.
      Die Geschäfte welche Uhren im Sortiment haben oder Uhren-Boutiquen sind sicherlich auch an Workshops für gute Kunden. Oder aber das eigene Verkaufspersonal.

      Für Uhrmacher habe ich gehört, sind solche Möglichkeiten vorhanden. Doch warum nicht für Verkaufspersonal? Ich denke hier ist ein Besuch sicherlich interessant (gibt es, z.B. war die Beyer-Gruppe bei Jaeger-LeCoultre) doch Besuche für Leute aus dem Ausland in diese Manufakturen werden selten wenn überhaupt angeboten.

      FAZIT

      Hier würde ich gerne Daniel Riedo, Chef von Jaeger-LeCoultre (Richemont Group) Manufaktur aus Le Sentier im Valléee de Joux fragen, was er von den oben kurz skizzierten Ideen hält. Mindestens 2, 3 und 4 sind Zielgruppen welche ihn interessieren dürften. Doch auch hier konnte ich über das Tourismus Büro nichts finden.

      Sein Werk würde ich natürlich sehr gerne besuchen. Doch gibt es auf der statischen Webseite – d.h. Dialog mit Kunden findet hier nicht statt – welche etwas kompliziert zum Navigieren ist, keine Informationen zu einem Workshop oder aber einer Werkführung. Überrascht mich sehr.

      Freundlichst
      Urs
      Jaeger-LeCoultre wäre eigentlich die gewünschte nächste Station

      Reply
      • 18. August 2016 at 18:26
        Permalink

        Sehr geehrter Herr Gattiker,

        wir bedanken uns für Ihre Anfrage bezüglich einer Besichtigung unserer Manufaktur und freuen uns über das Interesse, das Sie unseren Uhren entgegenbringen.

        Um für unsere Kunden eine Besichtigung in optimaler Qualität zu gewährleisten,
        können wir individuelle Anfragen leider nicht positiv berücksichtigen.

        Besichtigungen der Manufaktur und der Galerie du Patrimoine werden nämlich ausschließlich über unsere Einzelhändler und Boutiquen organisiert, die ihren Kunden diese Erfahrung zugänglich machen möchten.

        Daher bitten wir Sie, sich an die Mitarbeiter einer unserer Boutiquen oder an einen unserer Einzelhändler in Deutschland zu wenden, um abzuklären, in welchem Rahmen eine solche Besichtigung in Betracht kommen könnte.
        Eine vollständige Liste der Verkaufsstellen ist auf unserer Website unter der Adresse http://www.jaeger-lecoultre.com einsehbar.

        Wir bedanken uns für Ihr Verständnis,

        Matthieu Sauret
        im Auftrag von Herrn Riedo, CEO Jaeger-LeCoultre

        Reply
        • 18. August 2016 at 18:34
          Permalink

          Lieber Herr Sauret

          Herzlichen Dank für die Antwort welche sie mir im Auftrage von Herrn Riedo, CEO Jaegre-LeCoultre haben zukommen lassen.

          Wenn ich das richtig interpretiere, haben Sie eine Policy die es mir nur ermöglicht die Manufaktur zu besuchen, wenn mich der Händler einlädt.

          Das finde ich eine praktikable Variante!
          Doch denke ich, diese ist nicht unbedingt kundenfreundlich. Wenn ich z.B. aus verschiedenen Gründen meine Uhren über verschiedene Kanäle kaufe (wie z.B. ein Händler im Lande A, ein anderer im Lande B), dann habe ich kaum eine Beziehung mit einem solchen Händler.

          In der heutigen globalisierten Welt scheint mir dies ein wenig antiquiert… d.h. ein Approach der wohl kaum mehr der heutigen Zeit entspricht mit Expats, E-Commerce, usw. Wie stellt sich #JaegerLeCoultre dieser neuen Welt?

          Als Unternehmer schätze ich es selber sehr, direkt mit meinen Kunden im Kontakt zu sein. Natürlich gibt es auch solche welche ich nur über Wiederverkäufer kennen lerne. Doch der direkte Kontakt zum Kunden – gross oder klein – all walks of life ohne eine vielleicht „biased“ Vorauswahl durch meinen Händler ist im meinem Interesse.

          Trifft das für #JaegerLeCoultre nicht auch zu?

          Merci.

          Urs E. Gattiker
          #DrKPI #BrandBuzz

          Reply
  • 15. August 2016 at 12:00
    Permalink

    Lieber Urs und Anonymous

    Interessante Einwürfe.

    Zu Handelsbeauftragter/Verkäufer kann ich nur sagen, während der Geschäftsreise wird so ein Besuch eher nicht möglich sein. Man rast hin, erledigt seine Sachen und rast wieder weg. Der Chef zahlt ja auch nicht für das Amusement seiner Mitarbeiter…

    Zudem wird davon auszugehen sein, dass er zumindest das Werk von der Marke, für die er unterwegs ist, auch kennt.

    Aber diese für einen kleinen Urlaub in die Region zu holen, das ist doch eine Sache.
    Auch kann er sich dann über andere Hersteller informieren. Auf der einen Seite kann er so abgeworben werden, auf der anderen Seite kann er für sich neue Chancen herausarbeiten.

    Und wer seinen Job liebt, der weiß eh nicht, wo Arbeit aufhört und wo Freizeit anfängt… 😉

    Zu Punkt 3 Uhrenliebhaber u. Sammler

    Man kann ja Werke in verschiedenen Kategorien anbieten. Dann kostet der Spaß eben zwischen CHF 490,- und CHF 1250,-, um irgendwelche Zahlen mal in den Raum zu stellen. Kann man spontan entscheiden, wenn eine kleine Auswahl an Werken zur Verfügung steht.

    In der Käsetheke ist ja auch nicht nur Gouda. Da ist auch Brie und Gruyère oder Parmesan… 😉

    Reply
    • 15. August 2016 at 12:26
      Permalink

      Liebe Irene

      Sehr interessant Deine Ergänzungen nochmals zum Thema.

      Ich dachte hier auch eher an Fachkräfte / Verkäufer aus dem Ausland, denn für Schweizer Firmen – seihe unten die Beyer Chronometrie – ein Laden aus Zürich – gibt es anscheinend schon Möglichkeiten. Dies scheint mir aber eher organisiert worden zu sein auf Basis der Zusammenarbeit der beiden Chefs – René Beyer und Daniel Riedo (siehe Foto).

      Ob dies auch für kleiner Geschäfte funktioniert oder aber ein wenig strukturiert angeboten wird ist mir unklar. Auch ging dieser Besuch laut Beschrieb (siehe unten das Foto) wohl kaum in grosses Detail. Es war wohl eher mehr der obligate Werksbesuch den du auch ansprichst.

      Urlaub

      Urlaub zieht immer, da sind wir uns einig. Aber man muss natürlich die Bedürfnisse des Zielpublikums abdecken 🙂

      Uhrenliebhaber

      Ja auch hier braucht es verschiedene Angebot zu verschiedenen Preisen und je nach dem auf unterschiedlichen Niveaus in die Uhrmacherei eintauchen zu können.

      Doch da vertraue ich auf die Marketingkenntnisse der #Jura3Lacs, #Jura3SeenLand vom Tourisme neuchâtelois – Montagnes – die sollten das eigentlich hinkriegen, wenn die Manufakturen interessiert sind ihre Verkäufe zu steigern. Doch das sind diese sicherlich 😉

      Grüessli
      Urs
      Die Foto kommt vom Beyeler Magazin Nr. 22 2016, Seite 78.
      Beyer Chronometrie - Mitarbeiter besuchen die Manufaktur Jaeger-LeCoultre - Image vom Beyond, Nr. 22, 2016

      Reply
  • 15. August 2016 at 18:26
    Permalink

    Auch wenn ich timeless und somit Uhrenlos bin, ist es interessant euren Schlussfolgerungen zu lauschen und sich von der Begeisterung anstecken zu lassen.

    Die Region ist in der Tat fantastisch.

    War gerade letztes Wochenende privat in La Chaux-de-Fonds unterwegs und habe in Mont Cornu ein leckeres Fondue genossen.

    Reply
    • 15. August 2016 at 20:30
      Permalink

      Lieber Roger

      Herzlichen Dank für Deinen Kommentar im Blog. Natürlich höre ich gerne Deine Worte:

      ist es interessant euren Schlussfolgerungen zu lauschen und sich von der Begeisterung anstecken zu lassen.

      Ja das Ganze ist sehr interessant und ich hoffe, dass die Tourismus Angebotte und Packages noch innovativer werden als diese schon sind.

      Unten ein Foto von Lac des Tallières in der Naehe von La Brévine (unten) ist nur eines von vielen schönen Eckchen in diesem Teil der Schweiz. Schön das du ein leckeres Fondue genossen hast 🙂

      Auf bald.
      Urs
      #DrKPI

      Lac des Tallières in der Naehe von La Brévine.

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  • 16. August 2016 at 8:11
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    Guten Morgen die Herren,

    Das ist perfekt!
    Ein leckeres Fondue in einer u(h)rigen Location mit Seeblick und ganz viel Zeit.

    Besser gehts nicht. Bei dem Angebot bin ich sofort dabei! 😉

    Ich wünsche allen einen schönen Tag *

    Reply
    • 16. August 2016 at 9:24
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      Danke Irene

      Ja die Liebe geht durch den Magen. Da muss auch bei einer Inventivereise das Ganze stimmen. Fondue wäre natürlich super.

      Wir haben was Anderes ausgesucht das uns auch von einen Fahres vom Postbus empfohlen wurde. Fisch…. schon das Haus sieht aus wie ein Boot. Innendrin ist es wie in einem Schiff. Aber toll sind die kleinen Dinge die da rumstehen aus alten Booten.

      Der Fensterplatz im Restaurant Aux Berges d‘ Estaillères mit Aussicht auf den Lac de Taillères ist wunderschön. Darüber habe ich dann noch vergessen mein Essen gleich am Anfang zu fotografieren. Food Porn, mache ich normalerweise nie, aber in diesem Falle ist eine Ausnahme angesagt und gerechtfertigt.

      Es gibt viele Plätzchen wo Gourmet auf ihre Kosten kommen.
      Fensterplatz im Restaurant Aux Berges d' Estaillères - Lac de Taillères - tolles Mittagsmenu schön angerichtet und sehr gut.

      Auch ich wünsche einen schönen Tag an alle.
      Grüessli
      urs

      Reply
      • 16. August 2016 at 11:40
        Permalink

        1 Foto mit dem Teller bevor ich ihn verspeiste 🙂

        Hier isst das Auge ebenfalls mit. En Guete.

        Fisch-Krebs-schoen-angerichted-im-Restaurant-aux-Berges-d-Estailleres-beim-Lac-des-Tailleres-bei-La-Brevine
        Fisch-Krebs-schoen-angerichted-im-Restaurant-aux-Berges-d-Estailleres-beim-Lac-des-Tailleres-bei-La-Brevine

        Reply
  • 24. August 2016 at 11:53
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    Sehr geehrter Herr Gattiker,

    Herzlichen Dank für das Feedback Ihrer Experiment, die Auswertungen des Fragebogens und die hilfreichen Bemerkungen.

    Wir beziehen uns hauptsächlich für die erwähnten Punkte im Fragebogen.

    1. Problem mit Ersatzteile ab Lager
    2. Flecken auf dem Hinterteil des Uhrwerk
    3. Problem mit der Aufzugskrone

    Bezugsnehmend auf Punkt 1 die Sie gemäss Telefongespräch mit meiner Kollegin, Tiana Conlon vor dem Workshop hatten, konnten wir die gewünschten Teile doch noch beantragen.

    Für die von Ihnen ausgewählten Komponenten die wir an Lager in unserem Verkehrsbüro hatten, sowie alle Komponenten die wir für unsere Workshop anbieten, beziehen wir alle Teile bei unserem Hauptlieferant. Wir versichern Ihnen, dass es sich in keinem der beiden Fälle um ein Produkt mit Qualitätsmangel handelt.

    Punkt 2 & 3: Betreffend dem Flecken auf dem Hinterteil des Uhrwerks und das Problem mit der Aufzugskrone, geben wir Ihnen Bescheid, sobald wir eine Rückmeldung von Frau Dominique Russo haben.( Momentan abwesend)

    Wir garantieren die Qualität, alle bei uns montierte Uhren. Sie dürfen selbstverständlich beide Uhren kostenlos (inklusive Versand) zur Kontrolle zusenden. Für die Rückerstattung der Versandkosten, bitten wir Sie höflich, uns Ihre Bankangaben (E-Banking) sowie den Betrag des Versands bekannt zu geben.

    Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn das so OK für Sie ist.

    Die Antwort betreffend der Zielgruppe, finden Sie alle Informationen im Verzeichnis “ Concept Touristique Global – Masterplan – vom Jura & Drei Seen Land“, unsere touristische Destination, auf Französisch unter dem folgendem Link: http://www.arjb.ch/index.php?tabgroup=4&buttonid=1051

    Besten Dank im Voraus für Ihre Rückantwort.

    Wir stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüssen
    Stépanie Bavaresco, | Chargée de projet & Développement de l’offre | Tourisme neuchâtelois – montagnes

    Reply
    • 24. August 2016 at 11:54
      Permalink

      Liebe Frau Bavaresco

      Nach dem heutigen Telefongespräch mit Frau Kevy Zeller, habe ich die Erlaubnis die obige Antwort zu publizieren.

      Die Diskussion findet mit oder ohne uns im Netz statt
      Was ich schade finde ist, dass Sie Kommentare nicht zu Blogeinträgen schreiben. Das man eine Facebook oder Instagramseite hat finde ich sicherlich gut. Doch was ihm Netz über eine Marke wie #Jura3Lacs oder #Jura3SeenLand gesagt wird, dar ein Monitoring nicht ignorieren.

      Sich an der Diskussion zu beteiligen ist hier schon fast ein muss. Zu ignorieren hilft nicht unbedingt die eigene Marke / Brand zu stärken.

      Aus diesem Grunde finde ich es eine gute Strategie, sich mit Antworten in den Kommentare auf solchen Blogposts in die Diskussion einzubringen. Da diese ohne oder mit uns stattfindet, lohnt es sich diese mit Fakten und Informationen zu beeinflussen.

      Ich hoffe das Tourisme neuchâtelois – montagnes sich bald in den Diskussion über die Region in verschiedenen Online Medien,wie T ravel oder Reiseblogs, aktiv beteiligen wird. Ich freue mich schon heute auf die vielen Kommentare welche ich von Eurem Team lesen werde.

      Freundlichst
      Urs E. Gattiker
      #BrandBuzz

      Reply
    • 25. August 2016 at 16:46
      Permalink

      Liebe Frau Bavaresco

      Sie haben oben geschrieben:

      2. Flecken auf dem Hinterteil des Uhrwerk
      3. Problem mit der Aufzugskrone … geben wir Ihnen Bescheid sobald wir eine Rückmeldung von Frau Dominique Russo haben (momentan abwesend).

      Da würde ich mich natürlich freuen wenn wir dies irgendwie lösen können. Da warte ich also auf Ihre Antwort 🙂
      Merci
      Urs E. Gattiker
      #BrandBuzz

      Reply
    • 25. August 2016 at 17:13
      Permalink

      Liebe Frau Bavaresco
      Sie schrieben oben:

      Die Antwort betreffend der Zielgruppe, finden Sie alle Informationen im Verzeichnis “ Concept Touristique Global – Masterplan – vom Jura & Drei Seen Land“, unsere touristische Destination, auf Französisch unter dem folgendem Link: http://www.arjb.ch/index.php?tabgroup=4&buttonid=1051

      Ich habe diese Information mit sehr grossem Interesse gelesen – auf Französisch versteht sich. Doch muss ich gestehen, dass ich es 2 x gelesen habe bis ich mir sicher war, dass ich die Dinge richtig verstanden habe. Aber das sind meine Französisch Kenntnisse, da brauche ich wohl eine Auffrischung…. 🙂 Hier meine Eindrücke:

      1. Masterplan: Wer hat diesen gelesen?

      Ce document sera la référence pour l’association Jura & Trois-Lacs, mais s’adresse aussi aux organisations touristiques qui composent la destination,
      aux cantons et aux communes…

      In der Theorie stimmt dies sicher. Doch in der Praxis sieht es eher so aus das die Führungsleute im Tourismus diesen Masterplan kaum kennen. Weder die beiden Hoteliers mit denen ich über diesen Masterplan gesprochen haben, noch die Leute von der Schifffahrt auf dem Neuenburgersee kannten die Ziele.

      In einem Falle haben Sie über den Masterplan gehört aber diesen nicht gelesen. In den beiden anderen Fällen wussten sie nichts darüber. SCHADE

      2. Was ist die Strategie der #Jura3Seen #Jura3Lacs ?

      Diese wird auf Seite 12 erklärt. Doch meine Frage ist sofort
      a – Welche Unique Selling Proposition (USP) oder Alleinstellungsmerkmale strebt diese Region an im Vergleich zur Konkurrenz, UND
      b – Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?

      Der Plan erklärt zwar ein wenig über die SWOT (Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats) ohne wirklich klar ins Detail zu gehen. Das Einzige was die Region vielleicht speziell macht im Vergleich zu anderen ist die Horlogerie (Uhrenindustrie).

      Jura-3-Lacs-Region-Masterplan-Alleinstellungsmerkmale Umsetzung in die Praxis ist hier der Weg zum Erfolg.

      3. Wie kann das obige Konzept (siehe auch Grafik) in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden?

      Der Masterplan ist vielleicht ein wenig zu weit weg von der Praxis. Doch in diesem Beitrag haben wir klar hervorgehoben wo die #Jura3Lacs Region ihre Stärken spielen kann, um deren Marktposition zu stärken. Synergie oder die effektive Kombination im Ferienerlebnis der tollen Landschaft, Kultur und Uhrenindustrie scheinen mir hier einer, wenn nicht der wichtigste USP, welcher für die Region spricht!

      Also könnte man z.B. die Incentives (Meetings, Incentive Reisen) in Kombination mit der Natur und der Horlogerie noch verbessern. Aber da gibt es zur Zeit wenig. Und die Uhrenfirmen (siehe oben Antwort von Geschäftsleitung der Jaeger-LeCoultre Manufaktur – Teil des Rembrandt Konzerns) sind eigentlich primär daran interessiert Kunden über deren Wiederverkäufer (Schmuckläden wie Beyer oder Bucherer) kennen zu lernen.
      Aber vielleicht ist dies ja eine Chance für Ihre Organisation hier etwas Bewegung in die starren Strukturen zu bringen und solche Incentive Reisen für Uhrenliebhaber in Kombination mit Bergtouren, etc. zu offerieren. Da wären Hoteliers und andere vielleicht auch interessiert.

      Also packen wir es an 🙂
      Freundlichst
      Urs E. Gattiker
      #BrandRank #BlogRank

      Reply
  • 26. August 2016 at 21:42
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    Ja, das habe ich, Urs ein tolles Beispiel wie eine Region die Marke stärken kann. Jeder kann was dazu beitragen.

    Ich habe ja meinen Geburtstag in New York gefeiert – und das Restaurant hat spontan für mich Tiramisu serviert mit einer Geburtstagskerze drauf !!!

    Innerhalb 5 Minuten! Das fand ich mega nett und einen super spontanen Service – New York Style 🙂
    Liebe Grüsse
    Stefie
    The Blonde Lady Lioness

    Die Blonde Löwin feiert ihren Geburtstag in New York.

    Reply
    • 26. August 2016 at 21:52
      Permalink

      Liebe Steffi

      Danke für deinen Kommentar inklusive dieser tollen Foto. Ja sowas ist natürlich eine Erfahrung die man nicht so schnell vermisst. Vor allem weil wir dies ja in Europa nicht tun.

      Aber in den USA ist dies üblich, das wenigstens das Geburtstagskind einen Dessert kostenlos bekommt. Aber mich beeindruckt diese tolle Geste auch immer… sowas kleines aber so toll für die Marke. Es stärkt die Marke des Restaurant aber es hilft sicherlich auch der Marke New York, denn du wirst diesen Geburtstag sicherlich nicht vergessen 🙂

      Schönes Wochenende
      Grüessli
      Urs

      Reply

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