60-Minuten Health Check: Content Marketing

Faustregeln für Profis.

Social Sharing - bringt das was?
Wie verbessern wir die Resonanz auf unser Content Marketing?

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Webinhalte: Das Gesundheitsdossier

Der Health Check funktioniert für den Firmenblog wie auch die Webseite. Es gilt fest zu stellen, ob die Inhalte bestmöglich aufbereitet wurden.

Hier wollen wir zuerst wissen, ob die ins Netz gestellten Inhalte auch die Bedürfnisse und Wünsche vom Zielpublikum abdecken. Dem Gesprächspartner gut zuhören ist Vorraussetzung.

Download: DrKPI Content Check: 8 neuralgische Punkte

Wie kommunizieren wir

Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.

Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog, dem  Inserat in der Zeitung, oder über eine Branchen-Webseite?

Doch vor dieser Diskussion gilt es die Frage zu beantworten:

Was interessiert unser Zielpublikum?

Vielleicht ist es eine Schülerin die einen Platz für die Ausbildung sucht. Es könnte aber auch eine technische Fachkraft sein. Diese sucht vielleicht eine neue berufliche Herausforderung. Fachkraft oder Schülerin haben unterschiedliche Bedürfnisse was die Information über  eine mögliche Anstellung betrifft.

Scheint logisch. Doch in der praktischen Umsetzung kann es schief gehen.

Zielpublikum: Schüler oder Eltern

Auch die Eltern und Lehrern sind interessiert an Informationen über eine Ausbildung wie Mechantroniker. Diese müssen sich durch die Inhalte angesprochen fühlen.

Bei der Expertin für die Kaderstelle sind neben ihr vielleicht noch Freunde und Kollegen wichtig. Diese könnten den Inhalt an eine mögliche Kandidatin weiter empfehlen. Natürlich tun sie dies nur dann, wenn die Inhalte wie Video als interessant eingestuft werden.

Wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse von Zielgruppen, gilt es auch die Inhalte entsprechend aufzubereiten.

Zum Beispiel, das kurze Video unten hat Sound (Musik), aber es wird kein Text gesprochen.

 Seilbahn-Mechatroniker EFZ, Seilbahner EBA, Mecatronicien remontée mecanique

Im obigen Video ist die Fokussierung auf eher allgemeine Dinge. Szenen aus der Berufsschule werden gezeigt, sowie Arbeit an der Seilbahn.

Im Video – Was Ist Mechatronik? ist der Fokus auf Wissenstransfer. Insbesondere wird erklärt, wie Know-How aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik von Mechatronikern bei deren Arbeit genutzt werden.

Frage – Bitte um ihre Meinung als Kommentar unten

– Welche Zielgrupp soll Video 1 ansprechen?
– Welche Gruppe wird Video 2 eher interessieren?

Der Inhaltscheck

Hier ein paar Beispiele aufgelistet nach Anzahl Ansichten der Videos zur Ausbildung als Mechantroniker:

1. VW Image Video über Mechantronik Ausbildung, hochgeladen 2009-10-03, ca 35’000 Ansichten.
2. LIFE e.V. Berlin „Junge Frauen in Technikberufe“, Auszubildende Mechatronikerin, hochgeladen 2012-03-06, ca 19’400 Ansichten.
3. Seilbahnen der Schweiz (siehe Video oben), hochgeladen 2011-12-06, ca 12’000 Ansichten.
4.von Hochschule Karlsruhe (siehe Image oben)Was Ist Mechatronik?  Hochgeladen 2009-10-13, ca. 4’400 Ansichten.

Welches ist das erfolgreichste Recruiting Video?

Alle dieser 4 Videos sind mehr oder weniger erfolgreich, wie sie Inhalte rüber bringen. Die Ziele sind jedoch anders.

Video 1 von der VW ist ein Image Video.
Video 2 von Life e.V. Berlin erzählt die Story eines Mädchens in der Ausbildung als Mechantronikerin.  Es versucht Mädchen für diesen Beruf zu interessieren.

Videos 3 und 4 haben weniger mit einem Unternehmen, als mit dem Berufe einer Mechatronikerin ganz allgemein zu tun.

Video 3 spricht Schüler an, welche sich für diese Ausbildung interessieren dürften. Es zeigt auf, dass die Ausbildung als Seilbahn Mechantronikerin neben Schulbank auch die Arbeit in der Höhe mit sich bringt.
Wer Sonnenschein, Regen oder Wind nicht liebt, wählt kaum die Ausbildung als Seilbahn Mechatroniker. Ebenfalls sollte man schwindelfrei sein, um in luftiger Höhe arbeiten zu können.  All dies zeigt das Video.

Nur Video 4 vermittelt Wissen über den Beruf und welche Qualifikationen ein Ingenieur haben muss.. Es spricht denjenigen Schüler an, welcher sich auch über die Zunkuntsperspektiven im Beruf gedanken macht.
Auch Eltern sollte dieses Material eher interessieren als die Videos 1-3.

Was denken sie?

DrKPI Health Check-up für Inhalte

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.

Download:  Checkliste: Der Marketing Health Check für Online Profis (PDF Datei 55 KB)

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Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Mit welchen Inhalten im Content Marketing feiern sie Erfolge?
  • Wie würden sie ihr Zielpublikum in 2 Sätzen beschreiben?
5 Content Marketing Tipps

Download CHECKLISTE: 5 Tipps zum erfolgreichen Marketing Health Check (PDF Datei 50 KB) http://securl.de/health-check-de-2 (50 KB pdf Datei)

Die Checkliste dient der Analyse der jetzigen Situation. Sie vermittelt aber auch konkrete Vorschläge.
Deren Umsetzung führt zur Optimierung der Inhalte auf dem Web oder Firmenblog. Dabei nutzen wir die folgende Skala:

1. Erfolglos
2. Nicht zufriedenstellend
3. Weder schlecht noch gut
4. Zufriedenstellend
5. Erfolgreich

1. Welche Gruppe(n) wollen wir ansprechen?

Aktive (d.h.suchende) wie auch passive (d.h. solche die sich bewerben wenn der Stellenbeschrieb interessant ausschaut) wollen wir ansprechen.
In der Ausbildung werden die Inhalte manchmal zuerst von Eltern gesichtet. Eltern machen Kinder öfters auf einen Blogeintrag aufmerksam.
Dies bedingt, dass Beiträge in Sachen Ausbildung z.B. mehr als 1 Generation ansprechen sollten,  d.h. Teenagers und Eltern / Lehrer.

Fragen: Haben wir eine (z.B. Kunden) oder mehrere Zielgruppen (z.B. auch potentielle Kunden)?
Unterscheiden sich Kunden nach Produktpalette und Ausrichtung der Marke(n) im Unternehmen (z.B. Audi oder Seat)?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Um uns zu verbessern, müssen wir wissen welche Faktoren zum Miss/Erfolg beitrugen. Hier gilt es die Schlüsselfaktoren zu eruieren und deren Einfluss zu besprechen.
Waren es die Grafiken oder Fotos welche die Attraktivität des Beitrages erhöhten?
Ist die Checkliste zum kostenlosen Download bei Schülern auf Interesse gestossen?

2. Welche Art von Inhalten will unsere Zielgruppe konsumieren?

Wie genau decken unsere Inhalte die Bedürfnisse der Zielgruppe ab.
Zum Beispiel, geben wir den Lesern die Möglichkeit zum Download einer Checkliste „5 Tipps zur erfolgreichen Bewerbung“?

Fragen:Sind die Inhalte gemäss Zielgruppe aufbereitet?
Offerieren unsere Inhalte den Lesern Hilfe um Probleme zu lösen?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Wurden die angebotenen Inhalte auch konsumiert und kommentiert?
Nur wenn wir wissen / verstehen, was für unsere Gruppe Mehrwert bedeutet, können wir diesen auch weiterhin liefern.

3.  Was soll der Leser nach dem Studium des Beitrages tun?

Wollen wir Kommentare / Fragen von Lesern welche wir beantworten?
Ist Erfolg die Anzahl Downloads der Checkliste?
Nur wenn der Erfolg vorher definiert wurde, können wir evaluieren, wie erfolgreich wir mit dem Inhalt waren.

Fragen: Bringen wir die Zielgruppe wie Schüler oder Uni-Absolventen dazu, sich für ein Praktikum zu bewerben?
Beispiel, nach dem Lesen des Beitrages bewerben sich 3% für ein Praktikum. Oder, 5% schreiben eine eMail und bitten um weitere Infos.
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Welche Beiträge resultierten bei Lesern in die von uns gewünschten Aktivitäten? Wenn wir dies wissen, können wir die Content Strategie entsprechend ändern.

4. Wie stärkt unser Content Marketing die Marke?

Natürlich ist eine richtige Markenstrategie die Basis zum erfolgreichem Branding. Dabei hilft, wenn das Unternehmen es schafft, durch Differenzierung die Marke zu stärken.

Doch ohne einen Satz von schlüsselrelevanten Indikatoren lässt sich die Beziehung zwischen Relevanz und Resonance kaum messbar machen.

Fragen: Hilft der Content das Einzigartige der Marke erlebbar zu machen?
Ist die Erfolgsmessung ein integraler Teil der Content Strategie?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Wenn Dinge nicht vorher kurz und verständlich definiert wurden (z.B. Erfolg / Misserfolg), ist das Performance-Management eine Glücksache.

5. Ist die Resonanz für unsere Inhalte langfristig?

Wenn etwas langfristig gut gehen soll, muss auf lange Sicht geplant werden. Dabei spielen Zeit und Ressourcen eine Rolle.

Fragen: Wird das Augenmerk von Anfang an auf eine transparente, umfassende Bewertung der Ausgangslage gesetzt? und der
Werden mittelfristige Leistungszielen festgelegt?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum:  Erfolgt beim Zielpublikum ein langfristiger „buy in“. Nicht nur Abonnenten des Newsletters sind wichtig. Noch wichtiger ist, dass die Abonnentin den Newsletter regelmässig öffnet und dessen Inhalte genau studiert. Natürlich, nicht einfach in der heutigen Zeit.

Wie kann Content Marketing funktionieren – more Infos

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Was müssten wir in der obigen Checkliste noch hinzufügen? Bitte ein Kommentar unten. Danke.

Urs E. Gattiker - DrKPI

Professor Urs E. Gattiker - DrKPI ist Europa's führender Experte für Social Media Analyse und Analytics (siehe seine Bücher). Er arbeitet weiterhin mit Start-Ups (z.B. Lumendi Ltd.). Urs ist CEO der CyTRAP Labs GmbH.

7 thoughts on “60-Minuten Health Check: Content Marketing

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