#SRFmazMeBa: SRF maz Medien Barcamp und Fake News

In Kürze: Wie meistern die Medien die digitalen Herausforderungen?
Medienschaffende diskutierten am Medien #Barcamp SRF MAZ die Trends.
Content Strategie von Spiegel Online, FAZ oder Tages Anzeiger mit Mehrwert für zahlende Leser?

5. 2017-02-10 Update – Fake News und NZZ anklicken

Lesenswert

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Barcamps sind immer wieder ganz tolle Orte. Ich treffe alte Bekannte, Freunde und neue sehr interessante wie auch kreative Teilnehmer.

Die Vorträge oder Workshops sind lehrreich. Da hört man keine Vorträge die versuchen einem ein Produkt schmackhaft zu machen.Hier geht es um das „sharen“ und lernen von anderen Teilnehmern.

Okay, manchmal überschätzen die Teilnehmer sich vielleicht etwas und reden über ein Thema, über welches sie vielleicht nicht allzu viel verstehen.

Doch dann gibt es ja noch die „Zuhörer“ die ihr geballtes Wissen einbringen im Workshop, der Diskussionsrunde, usw. Diese durfte ich auch selber in meiner Session (siehe Punkt 4 unten) erfahren, das war wirklich eine Bereicherung für mich und die Teilnehmenden.

In der Zwischenzeit habe ich schon gar nicht mehr gezählt, wieviele Barcamps ich besucht habe seit etwa 2008. 10 waren es schon.

PS. Warum die Domaine medienbarcamp.ch dann auf eveni.to/Medienbarcamp verweist, ist mir schleierhaft. Da dieses Barcamp nächstes Jahr auch wieder stattfindet, sollte man aus SEO und Gründen des Branding wohl dies schleunigst rückgängig machen.

Will heissen, die Domain führt auf die eigene Webseite 🙂  Und wenn das nicht geht, technisch lösen oder Tool schnellstens durch ein Zusatztool ersetzen.

#SRFmazMeBa das SRF maz Medien Barcamp - das Programm. Sehr interessant und lehreich. DrKPI Gold, Leser, Print, Digital: Wieso brauchen Medienhäuser Blogs? | Urheber: Sandra Blaser Photography
#SRFmazMeBa das SRF maz Medien Barcamp – das Programm. Sehr interessant und lehreich. DrKPI Gold, Leser, Print, Digital: Wieso brauchen Medienhäuser Blogs? | Urheber: Sandra Blaser Photography

Was bewegt die Medienschaffenden?

Gestern morgen wurden wiederum eine Vielzahl von interessanten Themen vorgeschlagen. Die meisten ergatterten sich ein Zeitfenster.

In diesem Beitrag diskutieren auf die interessanten Sessions die ich besuchen konnte (leider viel zu wenig).

1. Besseres „One Shot“ Video

Kai Rüsberg gabe eine Einführung zum one shot Video.

Kai Rüsberg erklärt, was es mit dem #OneShot Video mit sich hat. Interessanter Trend. | Urheber: Sandra Blaser Photography
Kai Rüsberg erklärt, was es mit dem #OneShot Video mit sich hat. Interessanter Trend. | Urheber: Sandra Blaser Photography

Was mich natürlich faszinierte waren die Angaben in Sachen wie man Videos besser machen kann.  Hier zeigte er uns anhand einiger Beispiele (Geräte) ein paar Tricks. Auch illustrierte er seine Angaben anhand praktischer Beispiele, d.h. Videos 🙂

Übrigens seinen Blog kannte ich nicht. Da gibt es viele interessante Dinge zu lesen und zu sehen wie z.B.:

2. Fake News – Health News

In dieser Session mit Cornelia Caviglia ging es um Gesundheitsinformationen und Themen wie Patient Empowerment.

Dabei wies Cornelia geschickt auf die Problematik der Qualitätsüberprüfung der Informationen hin.

Wie weiss der Kunde das diese Angaben stimmen?

Transparenz wie auch die Freilegung von Interessenskonflikten war hier ein Thema.  Dabei kamen mir die Blogger in den Sinn – 10 Tipps – Compliance Stolpersteine für Blogger.

Cornelia Cavaglia erklärt die Stolpersteine - wie überprüft der Konsument / Patient die Validität einer Studie? Nich einfach... | Urheber: Sandra Blaser Photography
Cornelia Cavaglia erklärt die Stolpersteine – wie überprüft der Konsument / Patient die Validität einer Studie? Nich einfach… | Urheber: Sandra Blaser Photography

Natürlich wurde auch der Careum Blog (unser Kunde) erwähnt. Für Leser bietet dieser anhand der vielen Verlinkungen auf weitere Ressourcen Mehrwert. Dabei werden die Interessen von Forschern wie auch Patienten. Zum Beispiel, ein Erfahrungsbericht über Brustkrebs, beschreibt interessante Dinge und verweist auf weitere Ressourcen für Ärzte aber auch Patienten. Patient empowerment puur.

Die Diskussion zeigten ebenfalls auf, dass Journalisten natürlich andere Möglichkeiten besitzen als Patienten um sich Informationen zu beschaffen.

Für mich interessant war auch die Frage:

„Wie repräsentativ“ sind die Stichproben in medizinischen Studien?

Auch dort ergibt sich die Problematik der Kosten. Stichproben welche dieses Wort verdienen sind oft teuer. Zur Illustration, das österreichische Bundesamt für Statistik zeigt dies immer wieder gut auf. In den Studien und Pressemitteilungen wird die Methodik sehr genau beschrieben, siehe z.B. für die Gesundheitsstudie in Österreich (Allergien, Bluthochdruck, etc.).

Um eine gute Stichprobe zu erhalten (nach Alter, Geschlecht… usw. wo jeder die gleich Chance hat reinzukommen, von Wien bis zur weniger besiedelten Randregion), braucht es gut 15,700 Telefoninterviews.  Natürlich, in anderen Ländern kann es weniger oder mehr sein, das hängt von vielen Faktoren ab.  Klar ist, dass solche Studien sehr teuer sind !

Da wäre ich als Patient schon froh, wenn deren Berichte usw, einfacher am Web einsehbar sein würden. Vor allem höher platziert wären in den organischen Suchresultaten.

3. Lunch – Möglichkeit für vertiefende Gespräche

Nach dieser sehr lehrreichen Session war es dann Zeit für den Lunch Break.

Die Möglichkeiten sich während des Tages zu verköstigen war sehr gut.  Frisch, kalt, heiss, gesund und etwas weniger gesund war alles möglich.

Wer die Wahl hat, hatte die Qual an diesem Event. Danke.

Fuer tolles Essen war gesorgt, vom Frühstück bis zu den Snacks. | Urheber: Sandra Blaser Photography
Fuer tolles Essen war gesorgt, vom Frühstück bis zu den Snacks. | Urheber: Sandra Blaser Photography

Älplermagronen gab es zum Mittagessen, vielleicht nicht gerade nach dem Tiptopf Rezept auf S. 243 gekocht, doch eine interessante Variation die regen Zuspruch bei den Teilnehmern fand. Am Ende war nichts mehr übrig.

4. Print und Online Blogs der Medienhäuser: Faktencheck

Das war meine eigene Session. Ich versuchte mich ein wenig auf dieses für mich wichtige Barcamp vorzubereiten. Also habe ich nach weiteren Fakten recherchiert.

Das Problem ist ja nicht neu. Zum Beispiel hat erst kürzlich der Verleger Mark Thompson der New York Times, Mark Thompson (ehemaliger Chef der BBC) sich ein Ziel gesetzt:

Doch wie die Daten unten von der Rheinzeitung aufzeigen, ist dies nicht gerade einfach. Die Preise für die Werbung auf digitalen Kanälen sind im Keller und viele der Leser sind nicht willens, für Inhalte zu bezahlen.

Bsp. Rhein-Zeitung: es ist nicht einfach mit digitalen Inhalten die Einkünfte zu erhöhen.
Bsp. Rhein-Zeitung: es ist nicht einfach mit digitalen Inhalten die Einkünfte zu erhöhen.

Hartes Pay Gate: Rhein-Zeitung.de im Herbst 2016

4.1 Klare Strategie – Beispiel The Guardian

Einige Zeitung bauen auf ihre Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions) wie z.B. der Guardian welcher von einer Stiftung geleitet/teilweise finanziert wird.

Dabei baut man auf das eigene Image, welches das Produkt als neutral und mit Qualität portraitiert.

Die USPs zu verteidigen versucht man, indem man im Falle des Guardian auf die Leserwünsche eingeht. Es werden deshalb auch lokale Themen mit mehrteiligen und längeren Reportagen abdeckt. Beispielsweise, warum wählt ein Wahlbezirk 2 x Obama und dann plötzlich Trump, Bsp. Pennsylvania).

Der Screenshot unten zeigt dabei, wie The Guardian seine Strategie im Marketing und Verkauf umsetzt. Er verkauft nicht Abonnements, sondern bittet seine Leser um Support.

The Guardian bittet seine Leser um eine Spende - Dieser Aufruf war der erfolgreichste in einer Testbatterie. Die Anzahl der bezahlten digitalen Abos ist stark gestiegen.
The Guardian bittet seine Leser um eine Spende – Dieser Aufruf war der erfolgreichste in einer Testbatterie. Die Anzahl der bezahlten digitalen Abos ist stark gestiegen.

Mehr Infos zu den Einnahmen des Guardian im digitalen Bereich

4.2 Unklare Strategie:  NZZ

Die NZZ hat eine lange Geschichte von Versuchen und Flops in Sachen Social Media. Im Juli 2016 wurden z.B. die Blogs abgeschaltet (siehe Slides unten). Die Begründung war, dass dies für die Leser besser sein sollte. Heute kann man die Blogs kaum mehr finden. Die Kolumnen sind wiederum nicht für den Online Konsum auf dem Handy richtig aufbereitet.

Gestern (d.h. auf dem Wege zum Barcamp) las ich dann in meiner NZZ Ausgabe Print, dass es nur noch 2 bis 3 Artikel geben würde pro Tag welche die Kommentarfunktion eingeschaltet haben werden.

Natürlich weiss hier die NZZ und ihr Social Media Chef Oliver Fuchs einfach mehr als die NYT, The Guardian, Financial Times, The Economist, Le Monde, usw. Denn diese haben seit Jahren entweder für alle Inhalte die Kommentarfunktion eingeschaltet (z.B. Financial Times) oder aber für gut 70% der Artikel (z.B. NYT). Mit Erfolg, wie deren Verleger anhand der publizierten Ertragszahlen im digitalen Bereich den Aktionären immer wieder vor führen.

Bei der NZZ ist das alles anders. Ich bin gespannt, aber die Ertragszahlen stimmen mich nicht unbedingt optimistisch wenn man immer dem Trend hinterher rennt ohne klare Konzepte und einer klaren Strategie.

PS. NZZ am Sonntag hat ca 121’000 in Print, mit 450’000 Lesern davon 32’000 digitale Version, wie sieht dies wohl ertragsmässig aus?

Download der Slides – PDF Datei – 8.8 MB wegen den Grafiken

Interessant war das die Diskussion so lange ging, dass der nachfolgenden Workshop Leiterin mit ihren 5 Teilnehmern nur noch 5 Minuten blieben um sich vorzubereiten. Für diesen Faux-Pas meinerseits möchte ich mich bei  Frau Dr. Barbara B. Peter nochmals entschuldigen. Natürlich tat ich dies auch schon vor Ort.

Was mich jedoch erstaunte ist wie sich manche Menschen verhalten (z.B. Kaffee aus dem Automaten rauslassen während jemand anderes noch präsentiert und Zwischenruf – knallhart. C’est le ton qui fait la musique… oder wie man seinen eigenen Brand zerstören kann, super Beispiel).

4.3 Wie balanciert man die Qualität? Tages Anzeiger

Wie die NZZ haben wir auch den Tages Anzeiger abonniert. Der Tages Anzeiger ist recht erfolgreich in Sachen Blogs unterwegs (siehe Performance Charts in der Präsentation oben).

Doch was mich erstaunt sind die wenigen Kommentare und Diskussionen die auf den Blogs stattfinden. In den Diskussion während der Session wurde ich natürlich darauf aufmerksam gemacht, das z.B. der Mamablog sehr bekannt sei und viele Leser anziehe.

Dem musste ich natürlich zustimmen.  Doch warum dessen Inhalte oft als „stream of consciousness“ (Bewusstseinsstrom) rüberkommt und dann auf S. 2 in einer Ausgabe (Auslandsbund) publiziert wird, ist mir als zahlender Leser der Print Ausgabe ein Rätsel.

Wisst ihr vielleicht warum?
Daten zum Mamablog vom Tages Anzeiger

5. Was Journalisten von Bloggern lernen können

Eric Mächler war hier wieder in seinem Element. Er schaffte es die Zuhörer abzuholen mit diesem brisanten Thema. Wobei er natürlich auch versuchte, uns alle auf clevere Art und Weise zu provozieren.

Koennen Journalisten was von Bloggern lernen? Ja, auf Leser eingehen und sich auch mal entschuldigen wenn man einen Fehler macht. | Urheber: Sandra Blaser Photography
Koennen Journalisten was von Bloggern lernen? Ja, auf Leser eingehen und sich auch mal entschuldigen wenn man einen Fehler macht. | Urheber: Sandra Blaser Photography

Das interessante in dieser Session war natürlich wie fast immer beim Eric die hitzigen Debatten.

Das ging zwischen den Teilnehmern selber, aber auch zwischen diesen und Eric. Diese Argumente, Erklärungen und Fakten welche von den Teilnehmenden geteilt wurden waren für mich sehr aufschlussreich. Interessant bis zur letzten Minute.

6. Wie finde ich meine Zielgruppe

Diese Session war für mich sehr interessant. Neben Tools wurden auch Methoden kurz angesprochen. Dabei zeigte sich anhand der Kommentare der Teilnehmer, dass wir alle mit dieser Herausforderung konfrontiert sind.

Die Zielgruppe zu finden ist ein nimmer endender Prozess. Auch neue Kundengruppen anzusprechen ist nicht einfach.

Jimmy Sauter und Janosch Troehler führen die Diskussion: Wie erreiche ich die Zielgruppe: Definition, Aktivierung... Tools, Stolpersteine | Urheber: Sandra Blaser Photography
Vicenzo Tremonte und Janosch Troehler führen die Diskussion: Wie erreiche ich die Zielgruppe: Definition, Aktivierung… Tools, Stolpersteine | Urheber: Sandra Blaser Photography

7. Autorin im Rampenlicht

Ich dachte ja, dass ich zu dieser eher späteren Stunde an einem Samstag nicht mehr fähig sein würde, was zu lernen.

Doch Claudia Imfeld stellte sicher, das mir das Gegenteil in ihrer Session passierte.

Claudia Imfeld diskutiert und notiert die Insights der Teilnehmer in ihrem Workshop am SRF maz Medien Barcamp #SRFmazMeBa | Urheber: Sandra Blaser Photography
Claudia Imfeld diskutiert und notiert die Insights der Teilnehmer in ihrem Workshop am SRF maz Medien Barcamp #SRFmazMeBa | Urheber: Sandra Blaser Photography

Dabei stellte ich fest, dass auch bei mir ein Foto und Kurzbiographie über den Journalisten auf Interesse stossen.

Etwas mehr über einen Journalisten zu wissen, ohne dass eine solche Information zu einer Selbstinzenierung des Journalisten werden könnte, ist bei vielen Lesern von Interesse.

Auch wie Stories zustande kommen interessiert. Oder ein Link zu Daten, Studien und Fakten welche die Journalistin zu Rate gezogen hat beim schreiben des Artikels wäre von Interesse. Machen aber in der Schweiz zur Zeit die wenigsten Zeitungen oder Zeitschriften wenn überhaupt.

4. Schlussfolgerungen: Digitalisierung 4.0

Es gab noch einige interessante Sessions die ich einfach nicht gleichzeitig besuchen konnte. Wie z.B.  Influencer Marketing von Stefanie Holenweg und Kevin Kyburz (auch der Kevin hat einen tollen Blog), Virtual Reality und sogar eine Lesung war im Programm von Clemens Schuster. Er traute sich aus Platons Politea zu lesen, auf der Bühne: Die Entstehung der Tyrannei aus der Demokratie. Oder das ich Andreas von Gunten’s Session ebenfalls verpasste.

Ebenfalls tut es mir leid, den Beitrag von Marie-Christine Schindler über den Newsroom verpasst zu haben.

Aber den Organisatoren – ein tolles Team – müssen wir hier ein Kränzchen winden. Alles lief sehr gut und für die Organisatoren dieses Corporate Barcamp, d.h. SRF und maz war es eine Meisterleistung. Sie demonstrierten wie man unaufdringlich seine Marke beim Zielpublikum auf coole Art und Weise einbringen kann. Dabei offeriert man diesen noch echten Mehrwert. Chapeau !

Übrigens, die SRF soll nicht mehr cool sein bei jungen Journalisten.

Deshalb muss sich diese auch vermehrt bei den Jungen besseres Branding machen, haben mich 2 SRG Mitarbeiter aufgeklärt. Das ging inklusive von Beispielen. Ich bin echt erschrocken. Ich liebe und hasse die SRG (typischer Schweizer) zugleich. Aber die Liebe überwiegt bei weitem und ich will diese auf keinen Falle missen.

Wieviel Einfluss hat dieser Blog? Antwort gleich hier:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: #SRFmazMeBa Das SRF maz Medien Barcamp 2017 – freue mich schon auf 2018

Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Was fandest Du am #SRFmazMeBa eine tolle Session?
  • Was sind die 2 wichtigsten Dinge welche du an deinem letzten Barcamp gelernt hast?
  • Wie erreichen Sie Gelegenheitskäufer effektiv im digitalen Raum?

Offenlegung: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 

Übrigens

Wir treffen uns beim Blogger Point am 18. März in Düsseldorf.  Ich freue mich auf Ihren Besuch an unserem Stand.

PS. ich bin übrigens nie so müde wie nach einem tollen Barcamp. Ich lerne fortwährend von allen Teilnehmern und gehe mit einem weinenden und lachenden Auge nach Hause.  Weinend weil es vorbei ist, lachend weil ich mich auf mein Bett freue, total kaputt, ausgepumpt aber sehr zufrieden.

Links

Hier werde ich dann noch Links zu weiteren Blogbeiträgen posten.

Ich freue mich auf möglichst viele Links ?

  1. Eric Mächler – Rückblick Mediencamp 2017 vom Chefblogger
  2. Oliver Lutz – Beitrag auf Linkedin – das Medien Barcamp 2016
  3. Martin Steiger – Bilder in den Medien: Legal oder illegal?
  4. dd

5. 2017-02-10 Update – Fake News und NZZ

2017-09-02 las ich „Ein wahrer Kampf gegen Fake News“ in der NZZ.

Als Print Leser fand ich es schade, das die NZZ in der gedruckten Ausgabe nicht darüber informiert, dass es auf der digitalen Version noch zusätzliche Informationen gibt. Dieser Artikel hat z.B. viele Verlinkungen zu sehr interessanten weiteren Ressourcen zum Thema. Auf diese bin ich als Print Leser nur per Zufall gestossen.

Beim Studium der verlinkten Forschungsarbeiten stellte ich jedoch fest, dass einige der von Anne-Sophie Galli (gga) gemacht Interpretationen sich nicht anhand der verlinkten Studien ergeben.

Z.B.die im Artikel erwähnte Studie welche in den PNAS publiziert wurde zeigt auf, dass wir News tendenziell weiterreichen, wenn uns das Thema stark interessiert. Primär werden diese News im Netz auch in sozial homogenen Gruppen, d.h. von Leuten mit ähnlichen Interessen, geteilt oder weitergereicht (Del Vicario und weitere Autoren, Jan. 2016, S. 558).
Dies bedeutet aber nicht unbedingt, dass sich Fake Nes deshalb schnell verbreiten, weil Nutzer nur Artikel anklicken welche ihrem Weltbild entsprechen. Zu diesem Schluss kommen die Autoren nicht. Ihre Daten würden dies auch nicht zulassen.

Auch die Angaben zur “Universität Stanford” Studie (Sam Wineberg und weitere Autoren, Education Week, Nov. 30, 2016) stimmt nur teilweise. Sicherlich haben Schüler in den USA Schwierigkeiten schlecht recherchierte News von gut recherchierten News im Netz zu unterschieden: D.h. die Mehrheit der Schüler kann redaktionelle News, verifiziertes Facebook Konto, usw. nicht von gesponserten Geschichten, nicht verifizierten Facebook Seiten, wie auch Falschmeldungen unterscheiden.

Aber diese Resultate lassen mich kaum zur Schlussfolgerung kommen: “Eine wachsende Minderheit traut demnach auch etablierten Medien nicht mehr…”. Das zeigen uns die Ergebnisse nun wirklich nicht. Auch daraus zu folgern, dass sich Verschwörungsgeschichten “oft schneller als Artikel von etablierten Medien…” verbreiten, erscheint mir sehr weit her geholt zu sein.

Diese Interpretation des Schreibers mag unserem Gefühl entsprechen. Es kann sogar in einzelnen Fällen zutreffen (z.B. Foto von Angela Merkel mit Flüchtling… oder Terrorist). Aber solche, zum Glück noch Einzelfälle, sollten uns nicht zu Verallgemeinerungen verleiten. Die im Artikel erwähnten beiden Studien haben dies weder getestet, noch würden die Autoren diese Rückschlüsse aus ihren Ergebnissen ziehen.

Natürlich, vielleicht bekam die Journalistin nicht all den Platz welche sie gebraucht hätte. Einige Schlüsse könnte sie auch aus Gesprächen mit Experten gezogen haben. Doch um die Glaubwürdigkeit der Arbeit zu sichern muss hier vorsichtig vorgegangen werden. Das ich als informierter Leser der sich auch die Mühe macht alle Studien nachzulesen verwirrt wurde, hilft nicht. Da hätte ich mir bessere Arbeit in der Schlussredaktion gewünscht. Im Zeitalter der immer beschränkteren Ressourcen nicht einfach.

Urs E. Gattiker - DrKPI

Professor Urs E. Gattiker - DrKPI ist Europa's führender Experte für Social Media Analyse, Analytics & Marketing (siehe seine Fachbücher). Urs ist CEO von DrKPI, einer Firma für Smart Data Science. Diese hilft Brands deren digitales Marketing zu optimieren. Er ist Präsident des Marketing Club Lago - #MCLago vom Deutschen Marketing Verband.

16 thoughts on “#SRFmazMeBa: SRF maz Medien Barcamp und Fake News

  • 5. Februar 2017 at 16:57
    Permalink

    ich habe die bettina das gleiche gefragt, warum weiterleitung auf ein .io dienst als auf der eigenen webseite bleiben. sie sagte mir dann der dienst hätte alles was sie bräuchten und sie können so alles sehr einfach organisieren.

    es geht also nicht um seo oder auffindbarkeit sondern einfaches toolmanagment.

    eine logik die ich ok finde in diesem fall – sonst ja wäre ne umleitung nicht so ne saubere idee…

    Reply
    • 5. Februar 2017 at 17:03
      Permalink

      Lieber Eric

      Vielen Dank für dein schnelles Feedback.

      Ja Usability ist sicherlich ein wichtiges Thema und für dies ist das Tool ja gut. Aber man kann das Tool auch ganz einfach einbauen in einen WordPress Blog oder einem anderen CMS ….

      Meine coolen Techies machen das gerne für das SRF. Aber die können das sicherlich auch selber… aber wenn es nicht möglich ist… Tool auswechseln.

      Markenstärke ist einfach enorm wichtig. Und es kann nicht sein, dass das Branding der SRF oder maz nur leidet, weil die Usability der Technologie dies zur Folge hat.
      Langfristig ist dies nicht unbedingt eine gute Strategie.

      Um so mehr, da Markenstärke wie auch Branding im Kampf um die Zuschauer oder Leser immer wichtiger wird. Sind wir cool, vertrauenswürdig und bieten wir Qualität wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger.

      Das stelle ich auch in den Diskussionen zwischen den Experten in unser Xing Gruppe fest:
      ===> https://www.xing.com/communities/groups/markenstaerke-and-markenimage-emotionalitaet-von-marken-6a02-1068305#

      Okay, in Deutschland weht eine kältere Brise als vielleicht in der Schweiz 🙂 – aber auch hier wird dies immer wichtiger (think Netflix).

      Ich hoffe das Problem mit der Domaine löst das Barcamp Team schnellstens, denn ansonsten war das absolut professionell organisiert. Deshalb will ich auch unbedingt ans #SRFmazMeBa 2017.

      Hoffentlich werde ich dann nicht die Anmeldefrist verpassen. Die 100 Plätze waren ja gleich weg wie frische Semmel.

      Aber ich weiss, dein Monitoring hilft mir dann wieder 🙂

      Grüessli
      #DrKPI

      Reply
      • 5. Februar 2017 at 21:55
        Permalink

        naja wenn mir jemand sagt, dass es technisch nicht geht – halte ich mich raus – ich weiss ja nicht wie gut ihre techies sind 🙂 würds integriert auch besser finden. aber wenn ich sehe wieviele leute schon in panik ausbrechen – wenn word nicht so tut wie sie es wollen – dann wundert es mich nicht wenn leute wegen dns einstellungen in panik ausbrechen 🙂 nicht alle menschen wissen wie es geht…

        ja ich hoffe ich darf nächstes jahr wieder kommen – war ja ein wenig „direkt“ und habe journalisten geärgert 😛

        wir werden es sehen…

        Reply
  • 5. Februar 2017 at 20:05
    Permalink

    Danke Urs,

    – für deine Zusammenfassung von spannenden Beiträgen,
    – deine persönlichen Anmerkungen,
    – die Bilder und deinen Beitrag,
    – das interessante Format der Barcamps zu würdigen und so weiterzutragen.

    Danke auch für das Festhalten von ein paar wertvollen Impulsen in unserer so flüchtigen Zeit.

    Schöne Grüsse
    Charles

    Reply
    • 5. Februar 2017 at 20:18
      Permalink

      Lieber Charles

      Herzlichen Dank für Dein Feedback. Das freut mich natürlich sehr dass es Dir meine Zusammenfassung gefallen hat.

      Ja das Zusammenfassen von diesen Beiträgen fällt mir nicht einfach. Da ist auch dank der Diskussionen eine geballte Masse von Wissen. Oft behalte ich trotz Notizen nur die Hälft oder noch weniger von diesen Inhalten.

      Aber zu einem gewissen Grade mache ich diese Zusammenfassung auch für mich selber. Es hilft mir die Eindrücke zu ordnen und sie zu strukturieren. Das hilft mir natürlich sehr beim Lernen und diese wichtigen Inputs zu verarbeiten.

      Und ja,

      das interessante Format der Barcamps zu würdigen und so weiterzutragen

      wie du so schön sagst, ist mir sehr wichtig. Denn das Format in der heutigen schnelllebigen Zeit ist ein Juwel. Es hilft Leutchen wie uns allen neue Ideen zu tanken, Menschen kennen zu lernen… nicht virtuell aber Angesicht zu Angesicht. Super.

      Ich freue mich auf unser nächstes wiedersehen.
      Grüessli
      urs

      das interessante Format der Barcamps

      Reply
  • 6. Februar 2017 at 7:39
    Permalink

    Merci für deinen Rückblick. Und deine Slides. Habe deine Session leider verpasst, finde die Thematik aber hochspannend. Insbesondere, weil neben den nicht zahlungswilligen Lesern, nun auch Unternehmen vermehrt selbst als „Verlage“ arbeiten und weniger in Formate wie Native Advertising investieren. Von ganz klassischer Werbung ganz zu schweigen. Bin gespannt, wohin die Reise geht.

    Hier der Link auf meinen Beitrag. Ja, ich blogge auf LinkedIn. 😉
    https://www.linkedin.com/pulse/ein-barcamp-mit-zukunft-oliver-lutz?published=t

    Reply
    • 6. Februar 2017 at 8:03
      Permalink

      Lieber Oli

      Herzlichen Dank für Deinen Hinweis. Jezt habe ich Deinen Beitrag auch gleich noch gelesen, schade das er „nur“ auf LinkedIn zu finden ist, aber ads ist ein anderes Thema 🙂

      Der Ansatz das Unternehmen jetzt selber immer mehr als Hersteller von News arbeiten ist eigentlich nicht neu. Corporate Communication gibt es ja schon seit den frühen 50 Jahren.

      Natürlich hat sich vieles geändert. Das Wichtigste ist vielleicht heute, dass es schwieriger geworden ist die News unter zu bringen in den traditionellen Medien. Von den neueren wie Online News, Communities, usw. ganz zu schweigen. Mit anderen Worten, die Kanäle haben sich vervielfachtund die Interessensgruppe haben sich wie um 1980 rum mit dem TV in verschiedene Interessensgruppen gesplittet (d.h. immer weniger schauen Kanal X der nur American Football und Basketball zeigtt, andere gucken den Kanal mit „nur“ English Football League, usw.).

      Was heute noch dazu kommt ist, dass Leser immer weniger das wollen was Corporate Communication produziert. Das zeigt sich auch darin, dass anhand von Kennzahlen von DrKPI® Corporate Blogs in Sachen Social Shares, Dialogue, Reader Engagement wenn nicht schlechter geworden sind, stagniert haben. Oder vielleicht besser ausgedrückt, die authentischen Blogger sind einfach viel authentischer und interessanter in den Sachen welche sie publizieren / schreiben.

      Dein Punkt das Unternehmen:

      …weniger in Formate wie Native Advertising investieren.

      finde ich ganz wichtig. Je nach Land blockieren bis 40% der Viewers das advertising blockieren. Ich tune native advertising (das müssten wir dann auch noch definieren was es genau ist… es ändert sich ja rasend schnell) immer gleich aus, d.h. ich lese es nicht oder schau das Video nicht an.

      Auf jeden Fall war es spannend und die Sessions die du beschreibst waren bei mir auch auf dem Programm…
      Merci
      Urs

      Reply
    • 6. Februar 2017 at 8:11
      Permalink

      Lieber Oli
      Du schreibst auch auf Deinem LinkedIn Beitrag folgendes:

      … führte zu einer überraschenden Ankündigung seitens Domink Born von SRF. Ab sofort steht die API unter https://api.srgssr.ch/apis offen.

      Sehr interessant. Nur wissen wir natürlich:

      1. APIs kann man nicht einfach über Nacht entwickeln, deshalb ist ja z.B. derjenige für das SRF Archiv noch „under development“. Frage: Wie lange wird es wohl gehen bis das 360 Grad Video API erhältlich ist Radio zum Luege, okay was ist der Mehrwert?
      2. Wie Twitter beweist, APIs kommen und gehen, d.h. Produkte zu bauen auf der Basis von einem API enthält immer ein gewisses Risiko für den Developer, denn wenn der API verschwindet ist auch mein Produkt nicht mehr existent…

      Ich bin gespannt…. Uebrigens Konrad Weber (er war auch am #SRFmazMeBa) hat einen interessanten Blog zu diesen Enticklungen bei SRF – siehe z.B. SRF entwickelt ihren ersten Chatbot.

      Reply
  • 6. Februar 2017 at 12:54
    Permalink

    Hi Urs
    Great post, just used the translator to find out how it works. Must have been a great show last weekend with lots of interesting insights.
    Thanks
    Martin

    Reply
    • 6. Februar 2017 at 13:00
      Permalink

      Dear Martin
      Thanks for your feedback and taking time to reply considering your busy schedule.
      Yes it was great and required a lot of energy and concentration for me as a participant to stay on top of it.
      Moreover, the participating crowd represented various backgrounds and know-how, thereby enriching discussions, workshops, hands-on sessions and so forth.
      Merci
      Urs

      Reply
  • 7. Februar 2017 at 20:47
    Permalink

    Danke Urs für die Zusammenfassung des Barcamps.

    So konnte ich im Nachhinein in die eine oder andere verpasste Session reinlesen.

    Lieber Gruss.
    Claudia

    Reply
    • 8. Februar 2017 at 11:27
      Permalink

      Liebe Claudia

      Herzlichen Dank das Du Dir die Zeit genommen hast um hier einen Kommentar zu hinterlassen.
      Freut mich natürlich das Dir die Zusammenfassung was gebracht hast.

      Ich habe am Samstag Deine Session wirklich genossen, denn die Wünsche der Leser and wie und wo sich die Journalisten ein wenig zeigen (wer bin ich, warum, Ausbildung, Erfahrung, usw.) war sehr interessant.

      Ich war überrascht was ich hörte was ankommt und was eben nicht je nach Zielgruppe z.B.

      – Leserstatus (Gelegenheitsleser,
      – vertrauen aufbauen mit Foto),
      – zahlender Leser (sucht seine Favoriten von Journalisten und liest deren Inhalte fast immer), und
      – Zusatzinformationen zur Recherche wie Links zu weiteren Forschungspapieren, Statistiken vom Bundesamt welche in den Artikel eingeflossen sind.

      Danke und auf ein baldiges Wiedersehen so hoffe ich.

      Grüessli
      urs

      Reply
  • 10. Februar 2017 at 12:10
    Permalink

    Hallo Herr Prof. Gattiker,

    als Student dieser Kategorie bin ich schwerlich ein Profi aber mir ist die Diskussion über den Zusammenhang von Fake-News und Chatbots aufgefallen, weil es hier einen Artikel über die Auswirkung auf die Glaubwürdigkeit der Journalistischen Arbeit im Web. 2.0 gibt.

    Ich bin der Meinung dass das Arbeiten mit Fake-News für den Leser eine zusätzliche Herausforderung darstellt.
    Er muss verifizieren was und wieviel an den gelesenen Artikeln der Wahrheit entspricht und was nicht.

    Meiner Meinung nach stellt dies die journalistische Arbeit zusätzlich in Frage.

    Viele Grüße
    Kay Grage

    Reply
    • 10. Februar 2017 at 12:59
      Permalink

      Lieber Herr Grage

      Danke für diese Antwort. Vor allem ist hier wichtig, dass Sie auch die technischen Auswirkungen erwähnen und wie diese die Arbeit der Journalisten nicht einfacher macht. Speziell wichtig finde ich das Sie unter anderem auch schreiben:

      Ich bin der Meinung dass das Arbeiten mit Fake-News für den Leser eine zusätzliche Herausforderung darstellt.
      Er muss verifizieren was und wieviel an den gelesenen Artikeln der Wahrheit entspricht und was nicht.

      Aber Chatbots können natürlich Fake News weiterleiten. Schlimm finde ich Bot Followers auf Twitter. Sie leiten Fake News weiter, ohne jemals diese zu überprüfen ob die Nachricht oder der Link in der Nachricht auf Fake oder richtige News führen.

      Schwierig finde ich die Daten aus der Perspektive der Leser…. Fact checking wird selten gelernt. Sam Wineburg und Sarah McGrew (Nov 1, 2016) weisen darauf hin, das Fakt-Checker sich auf 3 Arten in ihrem Verhalten von Otto Normalverbraucher im Web unterscheiden, nämlich:

      1. Landing on an unfamiliar site, the first thing checkers did was to leave it – wenn Fakten Checker auf einer Ihnen nicht bekannten Webseite landen durch einen Link, verlassen Fakt Checker die Seite gleich wieder.

      2. … fact-checkers know it’s not about „About.“ Diese Experten bewerten Seiten nicht primär nach den Angaben welche vielleicht eine PR Firma in der Sektion „Über uns“ geschrieben hat und Dinge aus PR Sichtweise schrieb, d.h. Dinge vielleicht zu schön darstellt….

      3. Fact-checkers look past the order of search results. Sie trauen nicht der Rangordnung der organischen Suchresultate von Google oder Bing. Sie studieren URLs (d.h. der Permalink der Seite ist für sie wichtig) und Kurzbeschriebe für Hinweise. In der Studie gingen Fakt Checkers fast immer bis ans Ende der 1. Seite, um sich ein besseres Bild machen zu können, welchen Link sie zuerst besuchen wollten.

      Sam Wineburg und Sarah McGrew (Nov 1, 2016) weisen darauf hin, das viele Schüler diese Vorgehensweise nie gelernt haben. Es sei jedoch ein einfaches, dieses Nutzern beizubringen.

      Also wir können diesen 3 Vorgehensweisen der Fakt Checkers folgen und werden dabei sicherlich unser eigenes Risiko drastisch reduzieren um Fake Stories auf den Leim zu gehen 🙂

      Packen wir es an und ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen Herr Grage.
      Danke
      Urs

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      • 10. Februar 2017 at 14:56
        Permalink

        Lieber Herr Grage

        Habe noch was vergessen zu erwähnen. Diese Problematik das Journalisten nicht unbedingt sehr gute Fakt Checker sind habe ich oben im Beitrag erklärt:
        5. 2017-02-10 Update – Fake News und NZZ anklicken

        Mit den heutigen immer kleineren Budgets wird es auch für Journalisten in Sachen Zeit immer schwieriger die Fakten vor deren Publikation zu überprüfen. Oder wie das Beispiel aus der NZZ illustriert, Studienergebnisse werden entweder falsch oder zu grosszügig von Journalisten interpretiert. All dies um der Glauben oder Fokus im Artikel zu untermauern.

        Für mich sind einfach 2 Dinge entscheidend:

        1. Leser müssen wenn möglich Fakten in einem Artikel (z.B. dieser bezieht sich auf Studien oder weitere Zeitungsartikel) überprüfen. Stimmt es oder sollte man diesen Interpretationen / Rückschlüsse lieber nicht trauen.

        2. Journalisten sollten ihre Ressourcen viel öfters zugänglich machen. Z.B. in einigen Artikeln steht unten einfach, dass die Online Version zu den Studien verlinkt un man dies auf der Webseite einsehen kann. Sehr hilfreich für mich als Leser.

        Happy Weekend.
        Urs

        Reply

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