Blogger Relations und Compliance: Stolpersteine

Weitere Beispiele inkl. Gerichtsurteile und Tipps für Blogger – Stolperstein Werbung

In Kürze: Haftung & Vertrauensverlust: Sponsor Deals offenlegen.
Ebenfalls 5 Fragen zum Sponsoring Thema an Petra Drißen – Gründerin von http://zeitlos-bezaubernd.de/.

Vor kurzem habe ich mit einer Journalistin die Frage von Sponsorship, Transparenz und Ethik bei einer Zugfahrt diskutiert. Sie erklärte mir die Problematik wie folgt:

Als Journalistin im Bereich Mode / Reisen / Lifestyle einer führenden Modezeitschrift werde ich immer wieder zu Events eingeladen. Natürlich erhalte ich kleine Geschenke wie Parfum, Handschuhe, Gutscheine, aber auch Schuhe von den Labels.
Die Schuhe oder Handtasche trage ich auch oft bei der Arbeit.
Manchmal schreibe ich über die Handtasche oder die Schuhe im privaten Style-Blog.
Diese Dinge lege ich eigentlich nicht offen, denn diese haben ja nicht direkt mit dem Schreiben zu tun.

Die im obigen Statement aufgezeigte Problematik haben wir versucht unten ein wenig genauer zu analysieren.

1. Sponsoring und Webinhalte: Die Regeln einhalten

Im  Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) § 4 Nr. 3 ist definiert, dass Schleichwerbung unzulässig ist. In der Praxis bedeutet dies, dass jede Werbemassnahme so beschaffen sein muss, dass sie vom Betrachter als solche erkannt wird. Deshalb müssen in Deutschland Beiträge mit Werbung mit „Werbung“, „Sponsored Post“ oder „Advertorial“ gekennzeichnet sein.

In der Schweiz ist der Sinn des Gesetzes wie folgt:

Dieses Gesetz bezweckt, den lauteren und unverfälschten Wettbewerb im Interesse aller Beteiligten zu gewährleisten. (UWG, Art. 1)

Ein Beispiel haben wir aus Grossbritannien, wo Dylon, eine Marke von der Firma Henkel, Ärger bekam weil ein bezahlter Blogeintrag auf BuzzFeed nicht als solcher gekennzeichnet war. Die runtergenommen Dylon Seite auf BuzzFeed sah so aus:

Die Advertising Standards Authority (eine Selbstregulierungsbehörde der Werbebranche) bestrafte Buzzfeed wegen Unterlassung der klaren Kennzeichnung (obviously identifiable) dieses Beitrages als gesponsorten Inhalt. Dies verletze den „Advertising Practices Code“.

2. Goodies und Sponsorship: Aufgepasst

Früher haben wir die Reichen und Schönen ins Palace Hotel in St. Moritz zum Winter Polo eingeladen. Heute laden wir die Schönen und Einflussreichen zum legendären Hahnekamm Rennen auf der Streif in Kitzbühel ein. Oder noch einfacher, wir offerieren ihnen aus unserem Angebot die Ferienreise nach Costa Rica. Dies erlaubt ihnen, dass sie darüber im Blog oder der Zeitung berichten können.

Heute ist alles weniger transparent und die Compliance verlangt, dass wir diese Dinge klar deklarieren. Dies gilt für die Bloggerin wie auch die Marketing Fachfrau.

Offenlegung - à la Google
Offenlegung / Disclaimer nach den Google Webmaster Richtlinien

1.  Der Beitrag ist als „Sponsored Post“ gekennzeichnet. Der Link ist mit dem Attribut rel=”nofollow” ausgezeichnet = Google-konform.

Beispiel

<a href=“https://drkpi.de/rank/*/www.zeitlos-bezaubernd.de“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der DrKPI BlogRank für den Zeitlos-Bezaubernd Blog</a>

2.  Der Beitrag ist als “Sponsored Post” gekennzeichnet. Der Link ist NICHT mit dem Attribut rel=”nofollow” ausgezeichnet = Verstoss gegen die Google Webmaster Richtlinien.

Diese Problematik wird auch von Bloggern intensiv diskutiert wie dieser Facebook Eintrag der Gruppe Schweizer Blogger zeigt.

3.  Praxishilfe für Blogger und Firmen

Diese Problematik betrifft jedoch nicht nur Grossbritannien oder die D-A-CH Region, wie ein Beispiel aus den USA zeigt. Hier platzierten 2 Fernsehkommentatoren während des laufenden Programmes einen Tweet über Domino’s Pizza. Sie hatten mit der Firma einen Sponsoring Vertrag.

Dies hätte laut der Federal Trade Commission (FTA) offengelegt werden müssen. Doch wurde dies nicht gemacht. Die Reaktionen zeigen jedoch, dass dies beim Publikum sehr schlecht angekommen ist.

LESENSWERT: Dieser Artikel im Wall Street Journal erklärt den Domino’s Pizza Fall – sehr interessant: http://mem.to/t/g/98xEIR753

Disclaimer - Offenlegung: Hilfestellung aus der Praxis
Hier sind Beispiele welche sich in der Praxis bewährt haben. Diese helfen das Problem der Offenlegung und Compliance für Blogger wie auch Brands und Firmen zu lösen.

Version 1: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Version 2: Für diesen Blogeintrag haben wir ein Testexemplar vom Hersteller erhalten. Dieses wurde nach der Erstellung dieses Beitrages wie vereinbart an das Unternehmen zurückgesandt.
Der Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Version 3: Der Blogger hat für diesen Test auf eigene Kosten ein Produktexemplar erstanden.
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Wenn wir das Produkt (z.B. Kamera, Router, Tasche oder Kleid) nach dem Test behalten dürfen, sollte der Disclaimer wie folgt formuliert werden:

Version 4: Der Blogger hat für diesen Test ein Produktexemplar erhalten und dieses an einen Leser verschenkt (behalten, usw.) .
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Was tun, wenn Kosten übernommen würden oder aber weitere Goodies Richtung Blogger geflossen sind? Hier eine kleine Liste von Beispielen welche wir beliebig ergänzen können.

Version 5: Die Reise inklusive Hotel und Spesen wurden vom Reiseveranstalter / Fluggesellschaft / Hotel bezahlt.
Der Autor / Blogger gibt an, dass er für die Erstellung des Beitrages kein Honorar erhalten hat.

Version 6: Der Blogger war Gast der XYZ Airline und des Hotel Alpha. Der Beitrag wiedergibt seine Eindrücke und Erlebnisse auf dieser Reise. Der Blogger hat einen Unkostenbeitrag (und ein Honorar) für diesen Beitrag erhalten.

Version 7: Der Blogger weist darauf hin, dass er ein Produktexemplar erhalten hat sowie ein Honorar / Einladung / Reisespesen vom Hersteller.

Version 8: Der Blogger war Gast des Autoherstellers X. Dieser hat alle Unkosten übernommen und Spesen-Entgelt entrichtete (plus Honorar, usw).

Wenn der Beitrag im im Blog in einem Bezug steht zum Produkt des Arbeitgebers, sollte dies immer deklariert werden. Auch wenn ich einen Leser-Kommentar in einem Blog schreibe, zu einem Beitrag über eines der Produkte der Firma, sollte dies offengelegt werden.

Version 9: Der Blogger weist darauf hin, dass er Teilzeit/Vollzeit (oder als Berater, Mandatsvertreter) für den Hersteller / Unternehmen X arbeitet.

Version 10: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass sie für die Erstellung des Beitrages ein Honorar erhalten hat.

Die Beispiele von BuzzFeed (siehe oben) zeigt, dass der oben aufgeführte Disclaimer womöglich nicht den Compliance Anforderungen genüge tut. Deshalb muss Sponsorship oder „Native Advertising“ für einen Beitrag für den Leser am Anfang des Textes klar ersichtlich sein. Ein Beispiel ist:

Sponsored Post – Hermes Halstücher machen das Rennen

Oder als Untertitel

Hermes Halstücher machen das Rennen

Sponsored Post

Wenn der Beitrag von einer Agentur oder dem Unternehmen geschrieben wurde, müssen wir dies für Leser transparent machen.
Zum Beispiel, die Agentur muss als Verfasser/Autor des Beitrages aufgeführt sein.

Hermes Halstücher machen das Rennen

Sponsored Post
Autor: Name der Agentur oder des Hersteller

Unterhalb des Beitrages braucht es ebenfalls eine ähnliche Notiz wie hier:

Version 11: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass dieser Beitrag von der Agentur X verfasst wurde. Für dessen Publikation hat diese ein Honorar entrichtet. 

Diese Liste baut auf meinem Kommentar zum Thema auf welche ich im Heise Regio Blog hinterlassen habe.

Die Beispiele oben machen klar, dass es sich weder für den Blogger noch das Unternehmen lohnt, wenn das letztere oder die Agentur einen Beitrag schreibt und für dessen Publikation ein Honorar entrichtet (wird auch ’native advertising‘ genannt). Abgesehen vom möglichen Vertrauensverlust für die Bloggerin hat BuzzFeed schon selber gelernt, dass ‚Native Advertising‘ nicht skalierbar ist.

LESENSWERT: Financial Times: Creating custom content for brands is not scalable

4 Fragen an die LifeStyle Bloggerin Petra Drissen
ANKLICKEN - Dana Drissen bloggt sehr Erfolgreich seit einem Jahr - Sponsoren zu Hauf - Aufsteiger Nr. 1 im ersten Halbjahr 2016 der deutschen Style Blogger

Wie oben erwähnt ist Sponsoring und Transparenz wie auch Ethik ein Thema für Blogger. Vor allem im Lifestyle, Travel und Consumer-Marketing Bereich steigt der Einfluss von Bloggern rasant.

Doch welche Gefahren und Risiken bringen die Zusammenarbeit mit Sponsoren für den Blogger?

Wie gehe ich mit dem Sponsoring um?
Wie generiere ich Einkommen / Erträge aber behalte das Vertrauen meiner lieben Leser?

Wie das so alles vor sich geht wollte ich von der Ü30 Bloggerin Petra Drissen etwas genauer wissen.

4.1 Liebe Petra. Sie haben vor gut 1 Jahr den Blog Zeitlos Bezaubernd  ins Leben gerufen. Warum?

Es war für mich ein dringendes Anliegen das die Best Ager Generation besser vertreten wird. Ich kann mich nicht mit einer Bloggerin um die 20 identifizieren. Auch wenn die Themen recht ähnlich sind, ist es für mich unglaubwürdig wenn eine junge faltenfreie Frau Werbung für Antifaltencreme macht, oder für Haarfarbe mit Grauabdeckung. Bei Mode ist es noch spezieller.

Im Alter kann ich mich auch noch fesch und jugendlich kleiden, aber in Massen. Ein extrem kurzer Minirock, oder Hotpants geht gar nicht. Sneakers und Jogpants richtig gestylt aber schon.

4.2 Ist für Sie in ihrem Blog Sponsorship ein Thema?

Auf jeden Fall! Das ist ein Ritterschlag für jeden Blogger.

Einen Blog erfolgreich zu betreiben bedeutet viel Arbeit. Viele Leser wissen gar nicht wie viel Engagement und Recherche hinter so einem Blog steckt. Daher freut sich jeder Blogger wenn er Kooperationsverträge erhält, quasi als Anerkennung für einen erfolgreichen Internetauftritt.

4.3  Was empfehlen Sie einem Luxury Brand oder Fashion Label wie man Blogger Relations / Sponsorship effektiv managed?

Bei Kooperationsanfragen werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt:

– Wieviel Klicks und
– wieviel Follower hat der Blog.

Ich finde das sehr kurzsichtig. Follower und Klicks können beeinflusst sein. Ich finde es viel wichtiger wie sich der Blog präsentiert.

Ein gut gestalteter Blog entwickelt sich zum Selbstläufer, wenn das Potenzial vorhanden ist. Darum sollten nicht nur die Klicks berücksichtigt werden, sondern das Gesamtpaket.

4.4 Wie bleibt ein Brand Ambassador neutral (Interessenskonflikt) wenn er Einladungen, Kleider, Parfums usw. auch Geld von Brands erhält in der Hoffnung, dass er oder sie darüber schreibt?

Ich persönlich finde das sich daraus kein Interessenkonflikt ergibt. Jede Firma die einem Blogger etwas zur Verfügung stellt, muss damit rechnen, dass ein Test auch negativ ausfallen kann. Natürlich wünscht sich das niemand.

Ich teste immer die Ware die mir zur Verfügung gestellt wird und dann erst berichte ich. Meine Urteil ist immer ehrlich, so wie ich es empfinde.

Eine „gekaufte“ Meinung fällt immer auf, wenn sie nicht zum Produkt passt und die Bloggerin verliert ihre Glaubwürdigkeit.

Jedoch ist es nicht unüblich und das betrifft im Besonderen den Bereich Kosmetik, dass einige gleiche Produkte von verschiedenen Firmen, hintereinander als empfehlenswert beurteilt werden.

Der Ehrenkodex ist hier ja auch, dass wir Blogger auf einen gesponsorten Artikel hinweisen.

4.5 Petra, Dein / Ihr  Wunsch an Sponsoren und Leser für 2016?

Ich wünsche mir etwas mehr Mut von den Labels. Mehr Mut nicht immer nur mit dem Strom zu schwimmen, einmal etwas anderes auszuprobieren und den Lesern das bieten, was sie sich wünschen.

Denn im Alter wird Frau nicht unsichtbar, sonder ist zeitlos bezaubernd.  🙂

Liebe Frau Petra Drissen, danke für dieses Gespräch.

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?

–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

–  Haben sie eine Frage an Petra Drissen  z.B. zum Thema Social Influencer für Luxury Brands, Blogger Relations, usw.?

Dieser Blogeintrag setzt die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Austria, Deutschland und der Schweiz in den Kontext des Blogger Relations Marketing.

Schlussfolgerung

Die obigen Diskussionen zeigen sehr schön auf, das die Vermischung zwischen Inhalten und gesponsorten Beiträgen (auch “native advertisements” genannt) die Grenzen zwischen journalistischen und kommerziellen Inhalten immer mehr verwischt werden.

Jessica Rich, Direktorin der Federal Trade Commission (FTA, USA) – Bureau of Consumer Protection hat kürzlich erklärt,

we’re living in an era where the line between advertising and objective content is increasingly blurry and confusing“ (wir leben in einer Zeit in der die Trennung zwischen Werbung und objektiven Inhalten immer unklarer und verschwommener wird)

Die FTA hat aus diesem Grund auch 2 Dinge publiziert die hier recht hilfreich sind:

1.  Enforcement Policy Statement on Deceptively Formatted Advertisements (Enforcement Policy Statement), mit einem

2. Native Advertising: A Guide for Businesses (Guidelines oder Ratgeber).

Diese Dokumente zeigen Firmen, Agenturen, Herausgebern, Bloggern und Journalisten, wie mögliche Irreführung oder Täuschung von Konsumenten vermieden werden kann. Dabei sind nicht gekennzeichnete kommerzielle Inhalte der grosse Stolperstein.

Durch richtige Kennzeichnung können wir das Risiko für mögliche Haftungsansprüche minimieren. Das ist uns allen klar, aber wir müssen die Beiträge kennzeichnen 🙂

Auch für Petra Drissen ist das Vertrauen der Leser ein wichtiges Asset. Dieses gilt es mit Vorsicht zu managen. Keine Offerte in „Native Advertising“ ist das Risiko Wert, das Vertrauen der Leser zu verspielen.

Aber auch für das Unternehmen kann ein unvorsichtiges Vorgehen der Marke oder dem Brand unnötigen Schaden zufügen. Dass muss nicht sein!

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

60-Minuten Health Check: Content Marketing
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Urs E. Gattiker - DrKPI

Professor Urs E. Gattiker - DrKPI ist Europa's führender Experte für Social Media Analyse und Analytics (siehe seine Bücher). Er arbeitet weiterhin mit Start-Ups (z.B. Lumendi Ltd.). Urs ist CEO der CyTRAP Labs GmbH.

27 thoughts on “Blogger Relations und Compliance: Stolpersteine

  • 20. April 2016 at 17:50
    Permalink

    Das ist ein sehr interessanter Beitrag.
    Die Antworten von der Petra Drißen ebenfalls. Besonders interessant finde ich den Punkt:

    „Bei Kooperationsanfragen werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt:
    – Wieviel Klicks und
    – wieviel Follower hat der Blog.
    Ich finde das sehr kurzsichtig.“

    Es geht sicherlich um mehr als Reach (wieviele potentielle Leser anhand der Clicks). Ich finde es ist wichtig Engagement wie auch Relevance (i.e. Audience und Content) berücksichtigt werden.

    Wenn kein Engagement stattfindet und der Blogger das Zielpublikum im Zielmarkt sowieso nicht erreicht, was nützen mir dann die theoretischen Zugriffszahlen?

    Reply
    • 20. April 2016 at 20:00
      Permalink

      Es ist schön eine Bestätigung zu erhalten, vielen Dank.
      Leider ist das immer noch nicht bei den Agenturen angekommen und ich denke das wird auch noch eine Zeitlang dauern.

      Es gibt Blogs mit vielen Followern und hohen Clickzahlen, die sehr oberflächlich wirken. Ein paar Bilder die dann nur mit zwei Sätzen kommentiert werden.

      Werden diese Blogs wirklich regelmäßig besucht und gelesen? Von mir jedenfalls nicht.

      Liebe Grüße
      Petra
      http://www.zeitlos-bezaubernd.de

      Reply
      • 20. April 2016 at 20:55
        Permalink

        Liebe Petra

        Zuerst einmal Danke, dass du gewillt warst mir Rede und Antwort zu stehen. Nich einfach mit deinem Schedule. Wo ich Deine Antwort gelesen habe musste ich an den Artikel von heute denken von Matthias Schüssler (wo er erklärt, weiter unten das er dank Werbung und anderen Zahlungen auf ca. 2 Franken je Stunde in zusäztlichen Einnahmen dank seines Blogs gekommen ist.

        ===> http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/facebook-krallt-sich-den-mobilen-medienmarkt/story/16151827

        „In meinem Blog läuft Adsense seit 6 Jahren und hat in der Zeit knapp 3400 Franken eingebracht – mit 1,4 Millionen Seiten- bzw. 2,1 Millionen Banneraufrufen und 2500 Klicks auf die Werbung.“
        oder aber
        „Als Blogger erhält man immer wieder Angebote, Inhalte gegen Bezahlung in seinem Blog zu platzieren. Die übernimmt man entweder fixfertig oder schreibt sie selbst gemäss den Vorgaben. Man kann solche Auftragsarbeiten deklarieren oder – was den Auftraggebern in aller Regel lieber ist – ohne entsprechenden Hinweis publizieren. Dafür gibt es auch mal 150 bis 200 Euro. Eindeutig die aussichtsreichste Methode zum Geldverdienen. Nur schade, dass sie aus ethischer Sicht absolut tabu ist.“

        Da kommen mir 2 Gedanken:

        1. Es ist sehr hart Geld mit Werbung oder Sponsored Posts (auch „Native Advertising“ genannt) zu verdienen, und
        2. es lohnt sich wohl mehr Einkommen auf andere Weise zu generieren.

        Sponsorship Deals finde ich da noch besser für den Blogger aber auch die Marke oder das Unternehmen. Dabei sollte es einem gelingen langfristig mit der Bloggerin zusammen zu arbeiten.
        Unterstüztungsmöglichkeiten gibt es viele wie Hilfe mit den Spesen (Telefon, Internet, Reisen, Werbekosten, usw), Arbeitsplatz, usw. wie auch ein monatliches Honorar.
        Allesamt viel besser als Werbung auf dem Blog für ein paar Dollars im Jahr….
        Aber hier wird auch von Agenturen und deren Kunden (die grossen Firmen) ein wenig mehr Kreativität verlangt als diese biesweilen an den Tag legen.

        Schönen Abend wünsche ich.
        Urs

        Reply
    • 20. April 2016 at 20:27
      Permalink

      Liebe Dibylle

      Danke für diesen Kommentar. Ja ich denke auch das
      – Relevanz UND
      – Engagement (z.B. Kommentare von Lesern)

      sind wichtig wenn es darum geht einen Blogger zu unterstützen oder mit einer Bloggerin zusammen zu arbeiten.

      Dies scheint mir umsomehr wichtig, da nur ca. 12% der Facebook Followers werden die Updates gezeigt. Wieviele Menschen unsere Inhalte sehen hängt davon ab wo wir die Inhalte posten, Tag der Woche, Zeit, Leserverhalten, usw.

      Das wird auch hier sehr gut erklärt: http://www.themeasurementstandard.com/2016/04/impressions-sham-path-better-media-metrics/
      Auf jeden Fall lesenswert dieser Artikel (siehe Link)

      Danke und schönen Abend wünsche ich.

      Reply
  • 20. April 2016 at 20:50
    Permalink

    Ein toller Beitrag!
    Einziger Kritikpunkt: liebe Petra, wir Frauen in den 30gern oder 40gern sind nun wirklich keine best Ager oder ‚ im Alter‘.
    Und natuerlich ziehen wir Minis an, arbeiten und
    fahren sogar Auto;-)

    Reply
    • 20. April 2016 at 21:22
      Permalink

      Liebe Andrea

      Danke für den Kommentar obwohl ich das mit dem „Best Ager“ nicht ganz verstehe.

      Aber mit 60 tragen wir vielleicht ein wenig andere Kleider als wir dies wohl mit 20 gemacht haben 🙂

      Nein, ein Auto besitze ich nicht mehr. Zum Glück geht es ja dank ÖV auch ohne. Zu Miniröcken, High Heels und Platforms kann ich mich nicht äussern, da ich diese ja noch nie getragen habe. Trotzdem denke ich, mit 60 würde ich als Frau kaum mehr einen Mini tragen der am Oberschenkel endet.

      Danke für das Feedback Andrea. Schönen Abend wünsche ich.
      Grüessli Urs

      Reply
  • 21. April 2016 at 14:17
    Permalink

    Liebe Andrea, wenn du dir meine Seite einmal anschaust wirst du mich verstehen. 😉

    Ich bin 54 und somit Best Ager. Obwohl ich weiß das auch jüngere Damen meinen Blog lesen, versuche ich nicht einen auf jugendlich zu machen. Für mein Alter finde ich sehr kurze Röcke einfach nicht mehr passend, auch wenn ich mir das noch erlauben könnte.

    Ich trage den gemäßigten Minirock der über dem Knie aufhört und nicht am Oberschenkel endet. Diese „Stehröcke“ habe ich in jungen Jahren auch sehr gerne getragen.
    Jetzt präsentiere ich Mode die immer noch schick und jugendlich aussieht, aber in meinem Alter nicht fremd wirkt.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und vielleicht treffen wir uns ja einmal auf meinem Blog.

    Liebe Grüße

    Petra

    Reply
  • 21. April 2016 at 15:12
    Permalink

    Hallo liebe Alle, liebe Petra.
    Ach ja, der Best Ager, geht ja mit Ü50 auch schon an. (wie sovieles)

    Ich lese erst jetzt, daß Du 54 bist, sorry, Du siehst einfach nicht so aus, sondern wesentlich jünger.
    Jeder sollte das tragen, dem Anlaß entsprechend und dem eigenen Wohlgefühl.

    Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag:)
    liebe Grüße
    Andrea (43)

    Reply
    • 21. April 2016 at 18:25
      Permalink

      Liebe Andrea
      Liebe Petra

      Danke für diese interessanten Gedankengänge und ja natürlich, ein Besuch bei der Petra ihrem Blog lohnt sich natürlich immer. Dem kann ich nur zustimmen bei meinem ersten Besuch hat es mich gleich gepackt.

      Und ja, die Petra schaut schon jünger aus, egal welches Foto wir anschauen. Chapeau muss guter Lebenswandel sein.

      Für mich war einfach interessant zu sehen wie gut und authentisch du das alles machst Petra

      Andrea ich hoffe du abonnierst unseren Newsletter (siehe oben rechts, einfach eMail eintragen) und wir bleiben weiterhin in Kontakt. Ich würde auch Dich gerne als regulärer Leser begrüssen dürfen.

      Grüessli
      urs

      Reply
  • 21. April 2016 at 18:18
    Permalink

    Liebe Andrea,

    danke für das nette Kompliment.

    Ich bin da ganz deiner Meinung, jeder soll tragen was ihm gefällt, das mache ich auch immer so.

    Wie schon erwähnt, du bist immer willkommen auf meinem Blog. Ich schätze Anregungen und konstruktive Äußerungen sehr.

    Ich wünsche dir noch eine schönes Wochenende.

    LG Petra

    Reply
  • 21. April 2016 at 22:33
    Permalink

    🙂 Ich finde es auch ausgesprochen wichtig, dass auf Sponsorings, Advertorials etc. ausdrücklich hingewiesen wird.
    Und natürlich freue auch ich mich, wenn mir jemand eine Kooperation anbietet. Aber passen muss sie. Keine Kooperation um jeden Preis, die mich am Ende meine Glaubwürdigkeit kostet!

    Wie Petra schon sagt – so ein Blog ist enorm viel Arbeit, wenn man es schön gestalten will – das fängt mit den Fotos an und endet beim Text (bei mir ist er zweisprachig). Man muss sich seine Nische hart erarbeiten. Der Lohn ist eine treue Leserschaft.

    Ich bin auch immer wieder erstaunt, wenn man sich einige von den sehr gehypten Blogs anschaut:
    die Fotos – perfekt für Pinterest und Instagram gestaltet – ähneln sich alle und es ist fast schon wie „kenne ich einen Blog, kenne ich alle!“.

    Da gefallen mir dann die individuelleren Blogs doch viel besser. Schön wäre es, wenn die Agenturen das auch erkennen würden.
    Liebe Grüße 🙂

    Reply
    • 22. April 2016 at 7:27
      Permalink

      Liebe HappyFace313

      Ja ich glaube schon das ein

      ..ein Blog is enorm viel Arbeit, wenn man es schön gestalten will…“

      Dein Blog gibt dir auf jeden Fall viel Arbeit. Ansonsten wäre dieser nicht auf Position 1 im #DrKPI BlogRanking anzutreffen: https://drkpi.de/rank/Stil/AT/*/*/2/happyface313.com. Gratulation

      Wie machst du z.B. Deine Fotos, alle selber mit dem Handy oder einer Kamera? Arbeit ist es allemal, denn:

      1. Wenn selber – viel Arbeit und Geduld und ein Auge muss man haben sonst geht es gleich gar nicht gut mit den Sujets, oder
      2. Eine Fotografin die mit Freude mitmacht, ohne Bezahlung oder aber mit (dann wird es teuer)…

      Das Traurige ist ja auch, dass wenn alle gleich gestylte Fotos haben wird es für uns alle ein wenig langweilig…. oder wie du sagst „kenne ich einen Blog, kenne ich alle!“

      Was mich natürlich auch interessieren würde ist wie evaluierst du eine Anfrage auf Kooperation (z.B. kommt per eMail).

      Wie gehst du vor, liebe HappyFace313.
      Hast du Dein eigenes System entwickelt wie du diese Anfragen sortierst und dann wie du Schritt für Schritt weiter machst bis zur Entscheidung, lohnt sich dies finanziell oder eben nicht?

      Denn wie dieser Kommentar zeigt
      http://blog.drkpi.de/influencer-marketing-1/#comment-656 (Journalist verdient kaum CHF 2.00 pro ArbeitsStunde zusätzlich dank Werbung und Sponsoring auf dem Blog) es ist nicht einfach wirklich Geld zu verdienen als Blogger.

      Grüessli Urs

      Reply
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  • 9. Mai 2016 at 13:31
    Permalink

    Lieber Urs
    Dieser Beitrag hat mich wieder mal darauf sensibilisiert, dass wir sorgfältig prüfen, welche Zusatz-Informationen wir mit einem Blogpost mitliefern sollten: besonders im Hintergrund für die Suchmaschinen.

    In diesem Zusammenhang ist bei mir die Frage aufgetaucht, ob auch im Hochschulumfeld die gleichen Regeln gelten.
    Oder anders gefragt: Zum Unterschied zwischen Subvention durch den Staat und Drittmittelfinanzierung durch private Institutionen:
    – unterliegen diese einer ähnlichen Problematik?

    Ist es angezeigt, bzw. notwendig, in Beiträgen, die von Projekten berichten, die über Drittmittel finanziert sind, ebenfalls eine Kennzeichnung anzubringen?

    Freue mich über eine Antwort.
    Yvonne

    Reply
    • 9. Mai 2016 at 18:38
      Permalink

      Liebe Yvonne
      Merci

      Du stellst da eine sehr gute Frage:

      Zum Unterschied zwischen Subvention durch den Staat und Drittmittelfinanzierung durch private Institutionen:
      – unterliegen diese einer ähnlichen Problematik?

      Grundsäztlich ist es so, dass fast alle akademische Fachzeitschriften wie z.B. Lancet oder Psychological Science verlangen, dass man angibt wer die Studie mitfinanziert hat wie z.B. Stiftung, Uni-Institut, öffentliche Hand, usw.

      Daneben muss auch angegeben werden ob ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Mit Blogs ist das so, dass die UK, US, DE, usw verlangen, dass wir einen Interessenkonflikt deklarieren.
      Wenn es einen geben könnte, aber wir keinen haben empfiehlt es sich ebenfalls dies zu formulieren. D.h. speziell wenn das Geld von extern kommt, ist es wichtig darauf hinzuweisen, neben den Angaben woher das Geld kommt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

      Beim Blog sage ich fast immer was in Sachen Interessenkonflikt wie die obigen Beispiele zeigen, z.B. wenn es einen meiner Kunden betrifft.

      Hoffe das ist hilfreich für Dich in Deiner wichtigen Arbeit.
      Freundlichst
      Urs

      Reply
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  • 15. Juni 2016 at 22:33
    Permalink

    Lieber Urs,

    ich benutze nachfolgenden Nachspann. Ich finde dieser sagt alles, ist fair und erfüllt somit alle Anforderungen.

    Das Unvermeidliche wie immer zum Schluss

    Ich möchte betonen, dass alle Produkte, die mir zur Verfügung gestellt werden, von mir selbst ausprobiert und getestet werden.
    Meine Meinung und Einschätzung beruht auf selbst gemachten Erfahrungen und eigener Recherche. Ich kann nicht garantieren, dass bei anderen Personen die meinen Empfehlungen folgen, die gleichen oder ähnliche Resultate eintreten. Das Ergebnis kann je nach Person unterschiedlich ausfallen.

    Reply
    • 16. Juni 2016 at 7:44
      Permalink

      Liebe Petra

      Herzlichen Dank für das Teilen dieser sehr wichtigen und interessanten Information in Sachen wie du diese Problematik anpackst in deinem Blog.

      Das ist natürlich ein sehr guter Text. Ich habe mir lange überlegt wie ich diesen noch kürzen könnte. Denn desto ausführlicher dieser Text, desto eher wird die Leserin stutzig.

      Das Unvermeidliche wie immer zum Schluss. Alle Produkte über die ich in diesem Beitrag schreibe wurden mir vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Ich habe diese ausprobiert und getestet. Dieser Bericht basiert auf diesen Erfahrungen und weiteren Informationen.

      Das dieser nur Deine persönliche Meinung darstellt ist offensichtlich. Auch sind Deine Erfahrungen subjektiv und andere könnten unterschiedliche Resultate erhalten. Deshalb denke ich das muss nicht erwähnt werden.

      Somit dachte ich in der Kürze liegt die Würze. Aber vielleicht müssen wir noch an dem Text arbeiten 🙂 bis wir diesen fast perfekt haben, d.h. gesetzeskonform und kurz.

      Freundlichst
      Urs

      Reply
  • 15. Juni 2016 at 22:38
    Permalink

    Lieber Urs,

    Danke für deinen Link, aber dazu habe eine etwas andere Meinung. Ein gesponserter Post sollte und muss gekennzeichnet sein, aber in diesem Maße wie du es teilweise vorschlägst, ist es hinderlich.

    Die meisten Kunden möchten nicht das die Einzelheiten zu sehr bekannt werden. Aus gutem Grund, denn zu schnell würde der Eindruck entstehen, das die/der Blogger/in den Bericht nur des Geldes wegen so schreibt.

    Wir wandeln auf einem sehr schmalen Grad, glaubwürdig zu sein. Ich schreibe immer meine wirkliche Meinung, gebe der Firma bei einem negativen Test, aber die Möglichkeit den Artikel zurück zu ziehen. Es soll ja niemand zu Schaden kommen.

    Die Praxis zeigt je mehr Einzelheiten nach außen dringen um so negativer kann das Resultat sein.

    Beispiel: Äpfel sind gesund und jeder weiß das man sie vor dem Verzehr abwaschen sollte, wegen der Rückstände auf der Schale. Wenn du jetzt ein Schild dran hängst, welches auf die Giftstoffe hinweist, die vom Spritzen auf der Schale liegen, aber abgewaschen werden können, achten die wenigsten auf das abwaschen. Bei einer großen Mehrheit wird nur der Teil „giftige Stoffe“ im Kopf hängen bleiben und nicht das diese mit dem Abwaschen runter gehen. Somit bleibt das ein oder andere Mal der gesunde Apfel liegen.

    Das gleiche ist mit der Kennzeichnung Sponsored Post.
    Die Leser registrieren das und gehen großzügig darüber hinweg, da es ihnen bewusst ist. Schreibst du jetzt aber Einzelheiten, kann das ganz schnell ins negative umschlagen. Fazit: So viel wie nötig aber so wenig wie möglich. 😉

    So mein lieber Urs, jetzt bin ich gespannt auf deine Meinung.

    Reply
    • 16. Juni 2016 at 7:43
      Permalink

      Liebe Petra

      Danke für Deinen Kommentar den finde ich sehr hilfreich. Natürlich hast du Recht insofern als alle diese Informationen bei vielen Menschen das Misstrauen wecken. D.h. wie du so schön schreibst:

      „Wenn du jetzt ein Schild dran hängst, welches auf die Giftstoffe hinweist, die vom Spritzen auf der Schale liegen, aber abgewaschen werden können, achten die wenigsten auf das abwaschen. Bei einer großen Mehrheit wird nur der Teil „giftige Stoffe“ im Kopf hängen bleiben und nicht das diese mit dem Abwaschen runter gehen. Somit bleibt das ein oder andere Mal der gesunde Apfel liegen.“

      Ich persönlich finde sowieso, dass die Regeln für „Native Content“ (d.h. gesponserte Einträge) nicht unbedingt klar sind. Z.B. in DE und UK müssen diese ganz klar gezeichnet sein. Aber es gibt hier ganz grosse Nuancen.

      Zum Beispiel wenn mir die Reisekosten als Travel Blogger erstattet werden um ein Hotel besuchen zu können und testen dann ist dies für mich nicht „Native Advertising“ Will heissen, die Unkosten usw. sind zwar bezahlt aber nicht das Schreiben für den Artikel.
      In diesem Falle wenn Reisekosten und Spesen bezahlt sind, dann ist dies für mich kein sponsored Post und laut Gesetz auch nicht „Native Advertising“ Beim Apfel Beispiel hätte dieser dann eine Markierung (aus New Zealand, South Africa, Marocco), die mir sagt woher er stammt (weite Anreise).

      Aus diesem Grunde finde ich es sollte unten heissen z.B.:
      Ich war Gast beim Hotel Müller. Reisekosten und Spesen für die Reise wurden vom Hotel übernommen

      Das sollte okay sein. Natürlich, wenn ich für das Schreiben bezahlt werden muss ich dies als Sponsored Post oder Native Advertising ausweisen. Aber das ist eigentlich etwas was ich als Blogger versuchen würde zu vermeiden.

      Reply
  • 16. Juni 2016 at 17:18
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    Lieber Urs

    vielen Dank für die Anregung, ich werde mir einmal überlegen wie ich den Text kürzen kann.

    Oft geht man von Dingen aus die eigentlich wirklich selbstverständlich sein sollten. Leider ist das nicht so.

    Das Beste Beispiel sind hierfür die Amerikaner, was die alles schreiben um aus der Haftung zu sein ist schon lustig. In einer Beschreibung für eine Microwelle habe ich einmal gelesen das man dort keine Katzen und Hunde rein stecken soll.

    Da frage ich dich wer kommt auf so eine Idee??
    Liebe Grüße

    Reply
    • 16. Juni 2016 at 19:35
      Permalink

      Liebe Petra

      Danke für Deine Antwort.

      Ich glaube auch wie Du, dass es nicht einfach ist diese Dinge richtig zu machen. Das Mikrowellen Beispiel – Katze zum trocknen reinstellen – habe ich in Amerika selber gehört. Soll mit einem G&E Mikrowellenherd passiert sein… for einigen Jahrzehnten.

      Das Unvermeidliche wie immer zum Schluss. Alle Produkte über die ich in diesem Beitrag schreibe wurden mir vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Ich habe diese ausprobiert und getestet. Dieser Bericht basiert auf diesen Erfahrungen und weiteren Informationen.

      Ich denke natürlich, dass der obige Absatz völlig reicht. Dies vor allem, wenn du noch etwas in Dein Impressum einfügst wie z.B. diesen Absatz und Überschrift:

      „Kein Angebot
      Die auf Zeitlos Bezaubernd publizierten Informationen, Meinungsäusserungen, Ansichten etc. (nachfolgend „Informationen“ genannt) stellen weder eine Aufforderung noch ein Angebot oder eine Empfehlung zur Beanspruchung einer Dienstleistung, zum Erwerb oder Verkauf von Dienstleistungen, oder sonstige Produkte oder zur Tätigung sonstiger Transaktionen bzw. irgendwelcher Rechtsgeschäfte dar.“

      Mit dem obigen Text im Impressum sollte der von mir vorgeschlagene Text genügen.

      Grüessli
      Urs

      Reply
  • 16. Juni 2016 at 21:32
    Permalink

    Lieber Urs,

    ich muss dir einmal Danke sagen und dir zu deinem Blog gratulieren.

    Dein Blog ist wirklich bereichernd und inspirierend.

    Der Austausch mit dir macht richtig Spass. Ausserdem ist der Dialog mit dir im Blog auch noch sehr produktiv.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend und weiterhin viel Erfolg.

    Liebe Grüße
    Petra

    Reply
    • 17. Juni 2016 at 8:53
      Permalink

      Liebe Petra,

      Danke für dieses tolle Lob.

      Natürlich bin ich sehr zufrieden, dass dir dieser Austausch mit mir auch was bringt für deine Arbeit.

      Auch für mich sind diese Dialoge mit Lesern oftmals sehr inspirierend wie auch lehrreich.

      Dieser Austausch ist für mich ein Privileg.
      Ich finde natürlich, dass Leserkommentare sehr viel zur Qualität der Inhalte in meinem Blog beitragen. Mein Eindruck ist, dass sie oft das Sahnehäubchen meiner Einträge sind :-).

      Merci
      Urs

      Reply
  • 4. September 2016 at 19:56
    Permalink

    Uebrigens
    Taylor & Francis, ein US Retailer hatte eine Kampagne auf Instagram im März 2016. Dafür wurden berühmte Instagramer rekrutiert.
    Diese erhielten je zwischen $1,000 – $4,000 dafür, dass Sie ein Foto auf der Plattform gepostet hatten wo sie ein Taylor & Francis Kleid trugen. Keiner der berühmten Instagramer hat jedoch diesen Sponsorship Deal deklariert.
    Das brachte die Federal Trade Comission auf den Plan.
    https://www.ftc.gov/news-events/blogs/business-blog/2016/03/ftcs-lord-taylor-case-native-advertising-clear-disclosure

    Auch die Competition and Markets Authority in Grossbritannien hat 43 Influencern und 15 Firmen einen Brief gesandt. Wer dies war wurde nicht veröffentlicht. Doch es ging um sponsored Posts auf Twitter, YouTube und Instagram.
    Die Berühmtheiten hatten diese Werbeposts nicht als solche deklariert. Eine klare Verletzung der Guidelines von der Compeititon and Markets Authority.

    http://www.ft.com/cms/s/0/26d91166-6d3d-11e6-9ac1-1055824ca907.html

    Compliance in Sachen Online Sponsorship wird immer wichtiger in den USA und der UK.
    Wann solchen Vorschriften auch in Deutschland, Schweiz und Österreich Nachdruck verschafft werden ist nicht sicher.

    Urs
    #DrKPIlove #BrandBuzz

    Reply

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