Fachtagung: 10 Tipps für Teilnehmer

Sind Kosten und Zeit für Seminare gut investiertes Geld?
Wie sichert sich ein Teilnehmer den grössten Nutzen?
Tipps inklusive Checkliste zum Download für die erfolgreiche Teilnahme an der nächsten Fachtagung.

Was will die Teilnehmerin?

Workshop, Barcamp, Fachtagung oder Konferenz werden hier als Synonyme verwendet !

Es gab wohl noch nie so viele Konferenzen, Workshops, Barcamps,  usw. wie heute.  Und dies alles trotz der fortschreitenden Digitalisierung im Business.  Video Konferenzen sind  einfach (z.B. Google Hangouts, Skype).

Doch immer mehr Fachkräfte besuchen Seminare und Fachtagungen. Warum? Vielleicht, weil man persönlich doch viele Dinge mitbekommt, welche digital nicht rüber kommen. Einen ganzen Tag lang zu Hause eine Live Übertragung einer Konferenz angucken? Das wollen die wenigsten von uns. Nur bei Teilnahme kann man Leute auch persönlich kennen lernen.

Vor kurzem sollte ich am #BeBuD Feldkirch einen Vortrag halten. Danach ging es zum #BeBuD Konstanz. Am 28 April war das Change Management Camp Horgen auf dem Programm.  Hier sind meine Slides von Konstanz weiter unten noch vom Change Management Camp.

[slideshare id=46839922&doc=social-media-audit-5-tipps-fuer-praktiker-150409224227-conversion-gate01]

 

Download: BeBuD – Erfolgsmessung Social Media: 3 Schritte zum Erfolg

Wie gut sind Konferenzen?

Das hängt davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Man sollte das publizierte Programm von Seminaren oder Workshops akribisch studieren, bevor man sich zur Teilnahme entschliesst. Fachtagungen oder Messen gibt es viele. Oft bezahlt von den Ausstellern oder Gold Sponsoren.

Doch nicht immer sind dann deren ‚Keynotes‘ auch Präsentationen mit Tiefgang.  Manchmal lassen sich Vortragende auch verleiten, Dinge zu erzählen die falsch sind. Das Beispiel in der Präsentation unten von der Personal Swiss Messe im April 2015 illustriert diese Problematik.

[slideshare id=47476006&doc=3-change-management-camp-150427134918-conversion-gate01]

 

Download: 3-Change-Management-Camp Bocken Horgen – Managing Change: Kann Social Media was beitragen?

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Wie entscheide ich mich für oder gegen die
Teilnahme?

Hier geht es darum das Programm zu studieren und sich kritisch zu hinterfragen:

  • Welche möglichen Erkenntnisse bietet die Fachtagung?
  • Was ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich 1 bis 2 Erkenntnisse von
    der Fachtagung im Betrieb umsetzen kann?

Vortragende welche als „Vordenker“ oder „World Experte“ angepriesen werden, bieten für den KMU im Schächental vielleicht wenig Nutzbares.

Unterhaltung kommt vielleicht von Vortragenden, welche sich einen substantiellen Teil des Einkommens durch solche Vorträge erarbeiten. Doch umsetzbare Ideen für den Betrieb? Wohl kaum.

Wie ein KMU sich von Marketing Kampagnen von Coca-Cola oder McDonald’s inspirieren lassen soll, ist ebenfalls unklar. Meistens sind weder finanzielle, noch andere Ressourcen vorhanden, um solche Konzerne zu kopieren.

All diese Dinge sollten berücksichtigt werden, wenn ich meine nächste Tagung- oder Konferenz-Teilnahme auswähle.

Was bieten Workshops?

Wenn man Fachtagungen sorgfältig auswählt, dann kann man sicherlich viel lernen. Ich versuche mich immer wieder von anderen KMU Unternehmern inspirieren zu lassen.

Zum Beispiel das BeBuD Lilienberg in Ermatingen hat bei uns viel bewegt.

Die Inputs und Ideen der teilnehmenden Unternehmer kulminierten in einem neuen Auftritt für unser Produkt. Heute sieht DrKPI.de oder DrKPI.com völlig anders aus als vor knapp 15 Monaten. Nutzbarkeit (Usability) und Nützlichkeit (Usefulness) für Nutzer wurden dabei auch stark verbessert.

Am 10. April 2015 in Konstanz lernte ich aus den Kommentaren zu meiner Präsentation, wie ich unser Audit Tool nochmals verbessern konnte.

Vor gut einer Woche am 28. April in Horgen hat mir Ari Beilinson von recruitby.net auf die Sprünge geholfen.

Er wies mich freundlich darauf hin, dass ein Unternehmen das Management Team vorstellen müsse. Nur dadurch könne der Kunde sich ein Bild über das Management Team verschaffen.

Wir haben dies dank Ari auch gleich nachgeholt. Hier das DrKPI Management TEAM auf unserer Webseite. Siehe meinen Tweet an Ari und seine Antwort an mich.

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzte Konferenz wo sie Inspiration tanken konnten?
  • Welches war in den letzten 12 Monate eine Idee von einer Konferenz, welche sie im Unternehmen umgesetzt haben?
♥ Jetzt haben Sie schon so weit gelesen. Tragen Sie sich gleich selber in den Verteiler für den Blog Newsletter mit über 1500 Abonnenten ein!

Schlussgedanken

Konferenzen werden aus Imagegründen aber auch zum Geldverdienen organisiert.

Für mich ist die Entscheidung ob ich an ein Seminar oder Workshop / Barcamp gehe von 3 Dingen abhängig. Diese sind in der Checkliste gleich unten aufgelistet.

Die erfolgreiche Konferenz-Teilnahme: 3 Fragen die wir uns stellen müssen
1. Was kostet die Teilnahme? Was ist die Tagungsgebühr?  Wieviel Zeit beansprucht die Anreise (z.B. nach London) und die Dauer der Veranstaltung (1 oder 2 Tage)?

2. Wo kann ich was lernen?  Keynotes von ‚Experten‘ welche ihren Lebensunterhalt mit solchen Talks und dem Verkauf von Büchern verdienen sind fast immer ein Reinfall.
Hingegen sind Forscher, welche Resultate im Vortrag präsentieren, oft einer der Höhepunkte einer Konferenz.
Vorträge von Journalisten oder Talkshow-Hosts bringen selten neue Erkenntnisse.
Interessant sind auch Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs), welche Erfahrungsberichte vortragen.

3. Bringt das Netzwerken was? Sind potentielle / jetzige Kunden und / oder Partner Teilnehmer an der Konferenz? Alte Beziehungen auffrischen und neue Kontakte knüpfen ist die Devise.

Was immer meine Entscheidung sein wird, mehr als ca. 9 Events pro Jahr schaffe ich nicht. Die Opportunitätskosten sind ansonsten zu hoch.

Upcoming Events

18. Mai 2015
Stiftung Lilienberg Unternehmerforum  Ermatingen:
BeBuD = Better Business Day, ist ein Tag, vollgepackt mit nutzwertigen Informationen und neuen Netzwerkkontakten „DIN: Digitalisierung, Innovation, Networking“.

21. Mai 2015
Sonnenberg Convention Center Zürich:
Fachtagung der STRIMgroup „Talent Acquisition“

13. und 14. Juni 2015
HTWG Konstanz:

#bcbs15  6 Barcamp Bodensee

25. und 26. Juni 2015
Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz):
Fachtagung der STRIMgroup „Talent: Strategie & Analytics“

 

Ratgeber und Checkliste für die erfolgreiche Teilnahme an der Fachtagung
1. Vorbereitung auf den Workshop

1.1  Offen sein für Neues. Die besten Events sind solche, an welchen wir Fachkräfte aus verschiedenen Fachgebieten und Industrien antreffen. Beispiel, besuchen sie als Marketing Experte einen Event für HR und Recruiting Experten.

BarCamps, Workshops und BeBud Veranstaltungen erlauben einem oft, Experten aus verschiedenen Branchen oder anderen Disziplinen hautnah zu erleben (z.B. für mich der Fotograf, Designer oder die Ingenieurin einer Öl-Pipeline).

1.2  Biz Cards mitnehmen: Ja elektronische Biz Cards we Clinck (d.h. Person gibt auf dem Smartphone seine eMail ein, dieses sendet meine Visitenkarte) sind recht beliebt. Trotzdem, die meisten Leute erhalten immer noch liebend gerne eine Visitenkarte aus Papier.

1.3 Visitenkarten von 5 – 10 Teilnehmern einsammeln: Meistens sind diese von Leuten mit welchen ich mehrere Minuten lang gesprochen habe.  Hier ist auch das Bauchgefühl ein guter Lotse, ob die Visitenkarte der anderen Person erfragt werden sollte.

1.4 Brochuren und Material kommt mit:  Es lohnt sich immer, ein paar Prospekte, Bücher (wenn man welche geschrieben hat) und weiteres Material mit zu nehmen. Interessierte Teilnehmer wollen diese Dinge anschauen, diskutieren und Fragen stellen. All dies kann man vor Ort bestens tun.

1.5 Alles bereit am Abend vor der Abreise:  Alles in einen Rollkoffer. Auch der Adapter und Kabel für den Computer und / oder das Handy müssen mit. Die Karte für die Anreise ist auf dem Handy gespeichert. Kann auch ausgedruckt sein. Wichtig, wie komme ich vom Bahnhof zum Seminargebäude.

2. Netzwerken während des Barcamp

2.1 Ankunft mindestens 30 Min vorher:   Ich bin fast immer 45 bis 60 Minuten vor Beginn schon dort. Registriere mich und guck mir die Räume an (z.B. wenn ich selber Vortrag halte).

Ich genehmige mir einen Kaffee. Diese Zeit nutze ich ebenfalls zum Netzwerken mit anderen Teilnehmern.

2.2 Handy ausmachen:  Lassen sie sich nicht ablenken. Stellen sie das Handy auf lautlos. Versuchen sie sich auf die Leute und Dinge / Vorträge vor Ort zu konzentrieren.

2.3 Notizen machen:  Schreiben Sie sich die wichtigsten Dinge auf. Wenn notwendig, stellen sie eine Frage am Ende eines Vortrages oder Workshop. Ansonsten, fragen sie die Vortragende in der Kaffeepause danach für mehr von ihnen gewünschte Details.

2.4. Mit 1 oder 2 Rednern ins Gespräch kommen: Oft lohnt es sich das Gespräch zu suchen. Dies kann beim Lunch oder einer Kaffepause geschehen.

2.5 Der Apéro ist Pflichtprogramm: Es lohnt sich nicht, den Event sofort zu verlassen. Auch später am Abend gibt es noch einen Zug, Bus oder Flug nach Hause.
Nehmen sie sich die Zeit um Dinge zu diskutieren, andere Teilnehmer besser kennen zu lernen. Diese Gespräche sind wichtig.

2.6 Am Ende des Tages lohnt sich das Netzwerken besonders: Gegen Schluss des Apéro sind meist noch einige wenige Leute da. Dann gibt es oft die interessantesten Gespräche.  Man lernt sich kennen, tauscht sich aus und entdeckt gegenseitige Interessen.

2.6 Konstruktives Feedback ist gefragt: Den Fragebogen der Konferenz Veranstalter ausfüllen.
Wo Kritik angebracht werden muss, sollte man dies auf freundliche Art tun. Vorschläge zur Verbesserung müssen gemacht werden.
Veranstaltern hilft es ebenfalls zu wissen, was wir als besonders hilfreich empfanden und weshalb.

3. Arbeiten nach der Fachtagung

3.1 Ein Dankeschön ist Pflicht:   Die Veranstalter verdienen ein Dankeschön. Auch die Leute die man kennen lernen durfte, sollte man kurz anschreiben. Eine kurze eMail, welche man individuell für die neuen Kontakte verfasst ist die praktische Lösung hier.

3.2  Xing oder LinkedIn wenn nötig:  Wenn sich jemand von der Konferenz mit einem verlinken möchte, sollte dieser Anfrage zur Vernetzung akzeptiert werden. Wer weiss, da kann sich ja noch Einiges entwickeln.

3.3 Biz Cards sortieren:  Diese mit  irgend einem Programm scannen. Dabei sicher stellen, dass der Eintrag mit den verschiedenen Adressbüchern synchronisiert wird.
Für meinen Mac und PC, wie auch Outlook Mail Programm, Android Smartphone wie auch iPhone und Tablet nutze ich Fullcontact.
Das Programm erlaubt die Synchronisation der Einträge inklusive LinkedIn, Xing oder Facebook Kontakte kostenlos
 über das Internet via App oder Webseite. Spart Zeit, Ärger (z.B. bei Verlust des Smartphone) und Arbeit!

3.4 Blogeintrag und interne Präsentation: Was haben wir gelernt. Ein Blogeintrag ist sicherlich eine gute Idee (Beispiel ist dieser Eintrag).

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Konferenz-Teilnahme (PDF Datei 70 KB) http://securl.de/de-check-1

Urs E. Gattiker - DrKPI

Professor Urs E. Gattiker - DrKPI ist Europa's führender Experte für Social Media Analyse und Analytics (siehe seine Bücher). Er arbeitet weiterhin mit Start-Ups (z.B. Lumendi Ltd.). Urs ist CEO der CyTRAP Labs GmbH.

35 thoughts on “Fachtagung: 10 Tipps für Teilnehmer

  • 6. Mai 2015 at 15:27
    Permalink

    Hallo Urs
    Ja, die Überlegungen zur Auswahl von Konferenzen kann ich gut nachvollziehen.

    Ich vermute, dass dann je nach aktueller hormoneller Situation, bzw. nach aktuellem hormonellen Bedürfnis entschieden wird. Brauche ich einwenig Zugehörigkeits-, Glücks- und Beruhigungshormone, werde ich mich für den kuschligen Anlass mit meinem vertrauten Thema mit den gleich sozialisierten Kollegen suchen. Bin ich fit und gut ausgeruht, hormonell ausgeglichen, entscheide ich mich für etwas „pfeffriges“, wo mein Beitrag ggf. auch gefordert ist.

    Ich vermute mal, dass die meisten Kongresse dann auch intuitiv so ausgelegt werden, dass die Bedürfnisse auch befriedigt werden können.
    Spannend die mögliche These, dass wohl dann die harmloseren Kongresse die erfolgreichen Kongresse sind. Ups! Hoffentlich irre ich mich.

    Daher gefällt mir die m.E. richtige Feststellung: „Der Schwarm ist dumm.“
    Kollektive Intelligenz kann nicht aus dem Schwarm erwartet werden, sondern aus der kontroversen Behandlung eines Themas.
    Aber wer will denn schon Intelligenz? Intelligenz ist eher unbequem.

    Wer ist anderer Meinung – ich freue mich auf Widerspruch!

    Reply
    • 6. Mai 2015 at 16:05
      Permalink

      Lieber Thomas

      Oh da muss ich Dir aber gleich mal widersprechen 🙂

      Was entscheidet ob ich an eine Konferenz gehen darf?
      Bei vielen die Chefin. Wenn diese es erlaubt und bereit ist dafür zu bezahlen (Teilnahmegebühr, Reisekosten und Arbeitszeit), dann kann es los gehen. Hingegen, wenn die Vorgesetzte findet, dass ist eine Mickey Mouse Veranstaltung ist….
      Natürlich spiel auch das Budget und unsere Überzeugungskraft ein Rolle ob wir an den Workshop dürfen. Wenn das Unternehmen dann noch als Sponsor an der Fachtagung auftritt, ist der Besuch des Events fast schon Pflicht.

      Die Herausforderung ist manchmal, ob man überhaupt bereit ist neue Ideen aufnehmen zu wollen. Will man von anderen Teilnehmern hören, dass man dies und jenes noch besser machen könnte? Was ist mit Feedback zum eigenen Produkt der darauf hindeutet, dass hier noch einige Dinge nicht stimmen?

      Meine Erfahrung ist, dass ich auf Konferenzen mit Teilnehmern welche sich aus verschiedenen Disziplinen (z.B. Psychologie, Engineering, Informatik, Medizin) und Arbeitsgebieten (z.B. Industrie, Forschung oder Verwaltung) rekrutieren, oft viel lernen kann. Ich muss jedoch Willens sein, auf die an mich angetragenen Vorschläge oder das Feedback der Anwesenden zu hören. Bei mir heisst dies ich muss mir solches Feedback notieren, zu reflektieren und dann vielleicht den Vorschlag in die Tat umsetzen.

      Gar nicht so einfach 🙂 Hoffe ich bin nicht der Einzige dem es so geht.
      Grüessli
      urs

      Reply
  • 6. Mai 2015 at 16:17
    Permalink

    Hallo Urs,
    Du hast recht, da gibt es ja noch die Chefs, ganz vergessen.

    Und ja, dann ist es ja auch ganz nett, mal aus dem Haus zu kommen und die Luft der Freiheit zu schnuppern. Ich bin einfach immer wieder enttäuscht von den derzeit üblichen Konferenzen, da passiert nichts Neues, da findet Kochen im eigenen Saft statt.

    Das ist ja mit ein Grund, warum ich das Label „Sustainable Conferences“ gegründet habe und bei Gelegenheit auch ausschreibe, kannst gerne mitmachen. Thomas

    Reply
    • 6. Mai 2015 at 16:57
      Permalink

      Salue Thomas

      Nochmals Danke für Deine Antwort.

      Das ist vielleicht warum ich Barcamps wie dasjenige am Bodensee so toll finde.
      1. Leute die von ganz verschiedenen Organisationen und Disziplinen kommen.
      2. Es passiert Samstag und Sonntag (wenn man nicht motiviert ist, geht man nicht hin).

      Solltest auch kommen 13. und 14. Juni Konstanz, da bin ich jedes Mal positiv überrascht.

      Aber die „Sustainable Conferences“ —- bin ich gespannt.

      Reply
  • 6. Mai 2015 at 17:23
    Permalink

    Lieber Urs

    Ich habe kurz meine Entscheidungskriterien vor, an, nach der Tagung zusammengefasst. Siehe folgend:

    I) Entscheidungskriterien zum Besuch einer Tagung
    Nr. 1 Thema der Tagung
    Nr. 2 Inhalte der Vorträge, Experten/Vordenker, Unternehmensbeteiligung
    Nr. 3 Veranstaltungsort
    Nr. 4 Persönliche Terminkalender
    Nr. 5 Teilnahmegebühr (Abwägung: zahle ich privat; zahlt die Firma – Spesenreglement)

    II) Vorbereitung zur Tagung
    Nr. 1 Durchsicht der Themen einen Tag zuvor – grobe Sichtung, was ich besuchen möchte
    Nr. 2 Kurz vor oder während der Anreise – der Welt da draussen (via Twitter) sagen, dass ich komme, wer noch?

    III) Besuch der Tagung
    Nr. 1 Beginn mit Networking – mit bekannten Gesichtern gleich ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen
    Nr. 2 Besuch Keynotes – einzelne Tweets auf Twitter absetzen
    Nr. 3 Teilnehmerliste durchsehen – wen möchte ich kennenlernen, wen kenne ich bereits
    Nr. 4 Im Vortragssaal/ bei Workshops – mit „Sitznachbarn“ ins Gespräch kommen, gemeinsame Themen finden
    Nr. 5 Abwechslung zu Vorträgen suchen – Workshopteilnahme, Barcamps etc.
    Nr. 6 Vorträge besuchen, die mich interessieren, aber nicht zwingend zu meinem Arbeitsgebiet gehören

    IV) Nachbearbeitung der Tagung
    Nr. 1 Im Office erzählen, was toll an der Tagung war, welche Inhalte waren besonders gut, welche weniger
    Nr. 2 Visitenkarten sichten, Kontakte via LinkedIn oder Xing einladen, hinzufügen

    V) Was nehme ich mit
    Nr. 1 Kontakte, die aktuell interessant sind (sog. strong ties), oder später interessant für mich (sog. weak ties) werden, oder die für meine Kollegen/Freunde bereits wertvoll sein könnten
    Nr. 2 Inspiration
    Nr. 3 Reflexion der eigenen Arbeit

    VI) Weiter geht’s
    Nr. 1 Auf geht’s zur nächsten Tagung – am Ball bleiben, welche Themen sind aktuell brennend interessant, wie sehen die Lösungen dazu aus…

    Reply
    • 6. Mai 2015 at 17:31
      Permalink

      Liebe Margarethe

      Merci das du dir die Zeit genommen hast für diese tolle Antwort.

      Vielen Vielen Dank für diese Liste. Die ist wirklich sehr interessant. Da sind auch die kleinen Dinge – trouvailles in Sachen Organizational Politics drin.
      Aber auch wie man die Social Media nutzen sollte ist erklärt.

      V. Was nehme ich mit ist auch interessant mit den Strong Ties und den Weak Ties. Oft habe ich aber das Gefühl wir sind all ein wenig überfordert mit der Anzahl von Connections die wir alle haben.

      150 Connections is fast immer unsere Limite sagt Dunbar und andere Forscher

      Dunbar 2014 / Forscher und LinkedIn – Netzwerke mit über 150 Leuten darin, funktionieren selten

      … d.h. wir haben ja kaum Zeit mit den Leuten in Kontakt zu bleiben. Aber ich sehe dies vielleicht ein wenig zu eng.

      Uebrigens die Entscheidungskriterien habe ich ganz oben angebraucht in meinen 3 Punkten. Da fahren wir aber auf der ähnlichen wenn nicht gleichen Schiene. Programm vorher angucken, usw.

      Merci Margarthe für diesen tollen Kommentar.

      Freundlichst
      Urs

      Reply
  • 7. Mai 2015 at 11:07
    Permalink

    Lieber Urs,

    Vielen Dank für die Zusammenfassung der Entscheidungskriterien für und gegen den Besuch von Konferenzen.

    Auch die Kriterienliste von Margarethe beschreibt denke ich gut, was Teilnehmer von Veranstaltungen erwarten bzw. wie sie versuchen, den „ROI“ zu realisieren.

    Als Event-Designer und Veranstalter unserer eigenen
    Konferenzen bin ich bei den meisten Deiner Punkte „dabei“.

    Die entscheidende Frage für Unternehmen, Verbände oder andere Veranstalter ist natürlich: Was kann ich tun, damit sich die Teilnahme für meine Zielgruppe maximal lohnt?

    Und da ist tatsächlich noch viel Optimierungsbedarf vorhanden.

    Gerade Unternehmen, die Veranstaltungen nutzen, um Ihre Botschaft an Kunden oder auch Mitarbeiter zu vermitteln, setzen zu oft auf eine reine „Beschallung“ und Einweg-Kommunikation. Monolog, passiver Konsum, Selbstdarstellung dominieren oft das Programm.

    Dabei wären Dialog, interaktiver Austausch und Diskussion von Problemen und Lösungen viel besser geeignet. Mittlerweile gibt es auch bewährte Veranstaltungsdesigns wie Barcamps, World Cafe und andere Open Space Ansätze, aus denen meiner Ansicht nach Elemente in jede Veranstaltung gehören.

    Interessanterweise erlebe ich manchmal, dass mehr Eigeninitiative der Teilnehmer als Kontrollverlust seitens der Veranstalter wahrgenommen wird.

    So ist ein Verband, für den wir mit Gamification Elementen ein interaktives Design für den jährlichen Fachkongress entwickelt haben, am Schluss doch beim konservativen Design „Keynote – Vortrag – Vortrag – Paneldiskussion – Keynote“ geblieben, weil sie befürchteten, dass ein vor Ort und in Echtzeit erhobenes Feedback der Teilnehmenden auch kritische Punkte zu Tage fördern könnte.

    Die Folge dieses Mangels an Selbstvertrauen:
    – Den Teilnehmern wird die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung genommen,
    – der Veranstalter nimmt sich die Chance, aus den Interaktionen mit seinen Teilnehmern zu lernen,
    – das Potenzial des Know-hows der Teilnehmer bleibt weitgehend ungenutzt (abgesehen von zufälligen Begegnungen mit Sitznachbarn)

    Glücklicherweise gibt es auch Ausnahmen, die aber meiner Erfahrung nach überwiegend bei unternehmensinternen Konferenzen und Grossveranstaltungen zum Einsatz kommen. Denn hier ist die Qualität der Inhalte und Ergebnisse oft wichtiger als die (oberflächliche) Zufriedenheit von Besuchern, die ja auch an vergleichbaren Veranstaltungen nicht viel anderes erleben.

    Bleibt zu hoffen, dass eine steigende Anzahl von Veranstaltungen (Konkurrenzdruck) sowie die Verbreitung von interaktiven Formaten für Events auch die konservativen Veranstalter dazu bewegt, sich im Sinne Ihrer Teilnehmer mehr Gedanken (und natürlich auch Arbeit) zu machen und in wirksame Veranstaltungsdesigns zu investieren.

    Vielleicht kannst Du ja bald über mehr Best Practice Beispiele zu diesem Thema in Deinem Blog berichten – zu wünschen wäre es uns allen.

    Gruss
    Wolfgang
    Smart-Business-Events.com

    Reply
    • 7. Mai 2015 at 11:39
      Permalink

      WOW Wolfgang
      Das ist ja ein extrem interessanter Kommentar. Von einem Veranstalter mit sogenannte Insider Erkenntnissen.

      In deinem Kommentar lese ich Dinge, auf welche auch Thomas Braun hingewiesen hat:
      „Der Schwarm ist dumm. Kollektive Intelligenz kann nicht aus dem Schwarm erwartet werden, sondern aus der kontroversen Behandlung eines Themas.“.

      Du formulierst dies in deinem Kommentar wie folgt:
      … unternehmensinternen Konferenzen und Grossveranstaltungen zum Einsatz kommen. Denn hier ist die Qualität der Inhalte und Ergebnisse oft wichtiger als die (oberflächliche) Zufriedenheit von Besuchern, die ja auch an vergleichbaren Veranstaltungen nicht viel anderes erleben.

      Was ich daraus entnehme, von dir und Thomas Braun:

      1. Innovativere Wege für die Umsetzung von Fachtagungen sind wichtig, um deren Qualität für Besucher zu steigern, und
      2. Kontroversen – Hinweise / Diskussion an solchen Events wie man es besser machen könnte… helfen das Endprodukt zu verbessern.

      Da haben wir aber noch viel Arbeit vor uns. Deinem Aufruf zu mehr Beiträgen über dieses Thema leiste ich gerne Folge und erwähne die tollen Events – wie z.B. Change Management Camp – hier.

      Merci
      Urs

      Reply
      • 7. Mai 2015 at 12:33
        Permalink

        Lieber Urs,

        Thomas und ich sprechen hier meiner Einschätzung nach von unterschiedlichen Dingen:

        Die berüchtigte Schwarmintelligenz entsteht nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Sehr oft ist eine Menschenmenge sehr viel Dümmer als die einzelnen Mitglieder (zur Diskussion dieser Frage siehe z.B. diesen Artikel)

        Was ich meine, hat eher mit Selbstorganisation als (einzigen) Weg zum Managen von Komplexität zu tun:

        Wenn Themen komplex sind, dann kennt NIEMAND die richtige Lösung – auch keiner unserer „moderne Helden der Arbeit“ wie CEOs, Berater, Experten, etc.

        David Weinberger schreibt dazu sehr treffend:

        ‚Knowledge is now a property of the network, altering its shape and nature, wherein THE SMARTEST PERSON IN THE ROOM IS THE ROOM ITSELF: the network that joins the people and ideas in the room, and connects to those outside of it.‘ (Hervorhebung von mir).

        Wer als Veranstalter Leute zusammenbringt, um komplexe Fragen zu bearbeiten, der muss in erster Linie den ‚RAUM‘ gestalten, in dem sich diese Arbeit sich abspielt. Und mit ‚Raum‘ meine ich nicht die Location, sondern vor allem das Interaktions-Design.

        Mehr über den Umgang mit Komplexität in diesem Artikel von mir – aber das ist ein anderer Blogpost 🙂

        Reply
        • 7. Mai 2015 at 13:41
          Permalink

          Lieber Wolfgang,

          Ich meine, wir reden vom Gleichen.

          Wenn jemand einen schönen Garten haben möchte, dann muss er dafür sorgen, dass genügend Wasser, guter Boden, Sonne und Schatten, Insekten, Würmer und Pflege vorhanden ist, dann die Flora und Fauna sich bestmöglich (selbstorganisierend) entfalten.

          Das ziehen am Grashalm bringt bekanntlich nichts.

          Genauso muss ein intelligentes Design einer Konferenz aussehen, Selbstentfaltung, Selbstbestimmung, die zu einem Momentum wird.

          Thomas.

          Reply
          • 7. Mai 2015 at 14:44
            Permalink

            Lieber Thomas

            Da ist wohl was wahres dran. Wir brauchen das richtige Saatgut, fruchtbaren Boden und natürlich müssen wir dann die Setzlinge hegen und pflegen.

            Hier ist der Organisator einer Konferenz gefragt. Bei einem Barcamp ist es vielleicht ein wenig einfacher. Hier kommen die Leute und stimmen am Morgen ab, welche Themen sprechen uns an und welche nicht.

            Trotzdem bei einer internen Konferenz kommen manchmal auch sehr interessante Sachen heraus. Vielleicht ist dies, weil der Fokus genau gesetzt ist. Vielleicht sind die Teilnehmer auch aufgefordert, sich ganz speziell mit einer Frage oder Problematik zu beschäftigen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dies zwingt Gruppen dazu sich anzustrengen, zu reflektieren und praktische Lösungsmöglichkeiten festzuhalten.

            Es scheint mir dies ist ein sehr schwieriger Balanceakt zwischen den verschiedenen Interessen, Persönlichkeiten und deren Einstellungen (will ich mich wohl fühlen oder auch was lernen???).

        • 7. Mai 2015 at 14:30
          Permalink

          Lieber Wolfgang

          Da hole ich mir mal die Hilfe von Steve Jobs. Er war immer der Meinung das User Groups nicht das Ideale seien für die Produkte-Entwicklung.

          Er fand, dann würde Apple nicht das iPhone 3 bringen sondern eine Version von Nokia mit 80 Optionen. Bei iPhone seien die wichtigsten Funktionen von den Designern und Ingenieuren für Nutzer ausgewählt worden. Für diese kritischen Entscheide würde er diese Experten wie Entwickler und „Innovators“ bezahlen.
          Siehe auch „Steve Jobs fand, dass die Nützlichkeit (Usefulness) neuer Innovationen das Wichtigste sei. Wenn dies für den Kunden nicht ersichtlich ist, wird es für ein Produkt schwierig.“

          Das Gleiche gilt mit dem drum und dran einer Konferenz.
          Dies ist vom Organisator/dem Team gesetzt …. auch das Programm und die Speakers.
          Wenn die falschen Köpfe auf dem Podium sind, kommt nicht viel Gescheites raus 🙂 Wenn man keine kritischen Gespräche oder Präsentationen in das Programm aufnimmt, fühlen sich Teilnehmer weniger dazu animiert selber mitzumachen….

          Aber wie gesagt, dieses Problem hatte ich beim Change Management Camp nicht.
          Danke.
          Urs

          Reply
  • 7. Mai 2015 at 11:44
    Permalink

    Hello Urs,

    good notes. Seminar participation is like marketing: continuous work will lead to improved performance in small steps. And networking is as important as it was in the „pre-internet era“.

    Ari schreibt:

    „Gute Notizen. Teilnahme an Seminaren ist wie Marketing. Eine nie aufhörende Arbeit. Nur das führt zu verbesserter Leistung in vielen kleinen Schritten. Und netzwerken ist heute so wichtig wie während der „Pre-Internet Zeit“.

    Reply
    • 7. Mai 2015 at 14:02
      Permalink

      Lieber Ari

      Danke für Dein Lob für diesen Blogeintrag.

      Deine Stimme war eine kritische und gut informierte. Solches Feedback konnte ich gut gebrauchen. Der Austausch in der kleinen Gruppe wo man einander zuhört und voneinander lernt, macht für mich Konferenzen so wichtig.

      Ich glaube da sind die „good feeling“ Events nicht so produktiv 🙂 Solche wie das Change Management Camp, wo auch kritischere Stimmen zum Zuge kamen aber schon.

      Nochmals vielen Dank und auf bald.
      Urs

      Reply
  • 7. Mai 2015 at 11:51
    Permalink
    2017 – WEF Davos wird eine Sustainable Conference?

    Ja, ich möchte gerne mit Euch das Label „Sustainable Conferences“ für interne und externe Konferenzen einführen und ausbauen.

    Das ist für das CO2 gut, für das individuelle und kollektive Wohlbefinden und für die Betriebswirtschaft und die Volkswirtschaft und schafft obendrein noch Wohlstand und Frieden.

    Mein Ziel: 2017 wird das WEF eine „Sustainable Conference“, wir helfen dem WEF dorthin . Aber gerne doch.

    Thomas Braun, SokratesGroup.com

    Reply
    • 7. Mai 2015 at 16:07
      Permalink

      Danke Thomas

      Der Einbau dieser Foto hilft, denn nur wenn man diesem Facebook user folgt kann man anscheinend diesen Post lesen.

      Komisch, denn da scheint mir nichts geheimnisvolles oder relevantes für den Datenschutz enthalten zu sein.

      Auch hier ist das Hotel, Ambiente wichtig…. doch die Workshop Moderation und die Teilnehmer waren wohl der Schlüssel zum Erfolg 🙂

      Danke für das Teilen.
      Urs

      Reply
  • 13. Mai 2015 at 9:45
    Permalink

    Hallo Urs,
    da du explizit gefragt, jetzt noch kurz am Rand.
    Ich mag Barcamps. Für mich ist es _die_ Konferenz um zu lernen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
    Bei Barcamps habe ich die Freiheit zu sehen, was ich machen möchte: selbst etwas anbieten,
    in jeder Runde wählen, was mich als nächstes interessiert,
    eine Sessionrunde ausfallen lassen, weil sich gerade ein Gespräch nach einer Session ergibt, was mir wichtiger ist, als die nächste Session.
    Vorgefertigte Konferenzen mit festem Programm mag ich nicht, das ist mir zu ähnlich wie früher der Frontalunterricht in Schule und Studium.
    Mein Eindruck ist auch, dass selbst die selben Referenten bei Barcamps eher den Austausch und die Diskussion nutzen. Bei Konferenzen ist es häufig ein Vortrag, ein Zuhören, aber kein Austausch.
    Meine letzte Konferenz wolltest du wissen, war das letzte Barcamp Bodensee. Ich habe dieses Jahr wenig Zeit, weil ich gerade einen neuen Geschäftszweig aufbaue.

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    • 13. Mai 2015 at 12:57
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      hallo Ute.

      Danke für Deine Einschätzungen und Hinweise, die ich nachvollziehen und teilen kann.
      Was ich nicht wusste, dass dieses Format „Barcamps“ sich nennt. Gibt es dafür auch andere Bezeichnungen, ggf. auf deutsch, französisch?

      Auf jeden Fall lässt sich mit Barcamps eine Kollektivintelligenz aufbauen mit höherer Wissenstransferrate als mit monomethodischen Formaten. Darf ich fragen, was für einen neuen Zweig Du am Aufbauen bist?

      So oder so viel Erfolg, Thomas

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      • 13. Mai 2015 at 15:26
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        Hallo Thomas,

        meines Wissens hat sich die Bezeichnung Barcamp international eingebürgert, die Idee kam 2005 von Tim O’Reilly in den USA und hat sich schnell verbreitet. Siehe auch:
        wikipedia.org/wiki/Barcamp

        Klar, darfst du fragen. Seit 2004 bin ich mit IT in Konstanz selbstständig. http://www.miradlo.com
        Ursprünglich habe ich mal Gärtnerin gelernt und ich liebe die IT, aber ab und zu muss ich etwas fernab von der Tastatur tun.

        Ich habe Ladenräume mit Schaufenster und seit Mitte Januar baue ich ein Versanddepot / Lieferadresse auf, miradlo. Wir haben Mo-Sa von 8-23 Uhr geöffnet, deshalb hält sich meine Freizeit im Moment in Grenzen.

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    • 13. Mai 2015 at 13:17
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      Liebe Ute
      Super Kommentar wirklich.

      Ich finde es auch erfrischend, wie die „echten“ Barcamps versuchen jeden miteinzubeziehen. Man geht nicht nur hin um zu konsumieren. Nein, die Idee ist auch etwas zu geben indem man eine Session organisiert oder dies zusammen mit jemandem macht.

      Es ist oft sehr schwierig bei Konferenzen sicher zu sein, dass diese Mehrwert bieten. Man hört oft die alte Leier – altbekanntes oder schon 3 x vorgetragenes Material.
      Nicht an einem Barcamp, da ist man vor angenehmen Überraschungen nicht gefeit 🙂
      Ich werde auch dieses Jahr beim http://www.barcamp-bodensee.de/. Bin schon angemeldet.

      Merci für dieses wichtige Feedback.
      Urs

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  • 13. Mai 2015 at 15:33
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    Danke Urs.
    Ja, konsumieren fällt bei Barcamps aus. Manchmal war ich schon aktiver in einer Session von jemand anderem als in der eigenen.

    Bei den eigenen mag ich offene Sessions sehr. Ich halte meinen Vortragsteil bewusst kurz und versuche viel die Teilnehmenden einzubeziehen. Auf diesem Weg habe ich noch in jeder eigenen Session selbst etwas gelernt.

    Bei einem Barcamp ist es ja auch bewusst so, dass man eine Session verlassen darf, kein Vortragender sollte das in diesem Rahmen persönlich nehmen. Ich habe das immer mal wieder genutzt, mal weil ich etwas anderes erwartet hatte, aber auch mal dann, wenn mir auffiel, dass ich grad nicht mehr aufnahmefähig bin, gegen Abend kommt das schon mal vor an intensiven Tagen.

    Bisher war ich beim Barcamp Bodensee ja immer mit in der Orga, dieses Jahr klappt es definitiv auch mit Teilnahme nicht. Aber das ändert sich wieder und dann bin ich auch wieder dabei.

    Sonnige Grüße,
    Ute

    Reply
    • 13. Mai 2015 at 17:51
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      Danke Ute

      Ja für mich auch, die offenen Sessions sind die tollen, wo der Vortragende nur ein paar Minuten redet. Vielleicht 1 oder 2 Folien zeigt und dann mit den Anwesenden einen Diskurs startet.

      Bei solchen Sessions habe ich immer das Gefühl, dass ich doch Einiges selber dabei lernen kann. Das heisst, diejenigen die Zuhörer sind werden dann aktive Teilnehmer. Deren Know-How ist manchmal viel besser als meins. Da werden Tipps geteilt, Tricks aufgezeigt und viel mehr.

      Aber oft habe ich nach 1 Tag fast genug. Die Gespräche, der Austausch, die Sessions und die Menschen sind eine Bereicherung. Oft geht es mir wie dir, Abends bin ich nicht mehr aufnahmefähig.

      ABer ich freue mich riesig und für das Barcamp Bodensee kann ich dem Oliver Gassner und dem Orga TEAM nur ein Kränzchen winden !

      Grüessli aus dem sehr warmen Bosco Gurin
      Urs

      Reply
  • 14. Mai 2015 at 10:20
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    Urs, ja, Sessions mit Austausch sind super. Selbst wenn mal bei einer Session das Know-How direkt zum Thema von Teilnehmenden nicht so hoch ist, die Rückmeldungen geben ganz andere Einblicke. Es lohnt sich also immer.
    Ich mag schon abends manchmal nicht mehr, aber ich empfehle immer ein Barcamp an beiden Tagen zu besuchen und mache es auch selbst, wenn es irgendwie geht.

    Der Samstag ist meist voller und ein Einstieg in Themen.
    Aber am ruhigeren Sonntag, an dem man schon alles und alle ein bisschen kennt, ergeben sich oft vertiefende Sessions und Gespräche. Der Sonntag ist daher für mich ein ebenso wertvoller Tag, den ich nicht missen möchte.

    Ja, die Orga eines jeden Barcamps verdient immer ein dickes Dankeschön.
    Grüßle aus dem auch heute angenehm warmen nördlichen Konstanz
    Ute

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    • 14. Mai 2015 at 11:55
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      Danke Ute
      Heute eine Antwort aus Winterthur – dem Fussballfeld. Ascension Day oder Auffahrt sollte man ja nicht unbedingt arbeiten. Doch dieser Kommentar verdient eine Antwort.

      Am Sonntag war ich eigentlich noch nie dabei. Samstag ja…. voll Energie. Doch am Sonntag bin ich ein Familienmensch. Das geht dann eigentlich nicht. Ich habe schon dann das Gefühl, das man manchmal fast zu wenig Zeit hat für die Familie unter der Wpoche. Wenn dann auch noch der Sonntag wegfällt….

      Aber gut ist auch, wenn die Barcamps am Wochenende sind. Die Teilnehmer sind dann immer motiviert. Es gibt ja keinen Freitag bei der Arbeit . Anstatt investiert jeder ein Teil seiner Freizeit 🙂 .

      Auf das nächste Barcamp in Konstanz. Wir werden Dich vermissen Ute.

      Grüpessli
      Urs

      Reply
      • 19. Mai 2015 at 17:13
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        Sodele Urs,

        spät aber doch noch eine Antwort.
        Ich gehe lieber mal zu einem Barcamp weniger, nehme aber wenn dann gerne beide Tage.

        Und danke, fürs Vermissen. 🙂

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        • 11. Juni 2015 at 15:57
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          Okay, das heisst dieses Wochenende muss ich also beide Tage nehmen um am Barcamp Bodensee teilnehmen zu können.
          Das mache ich gerne Ute.

          Habe mire beide Tage freigeschaufelt 🙂 http://barcamp.bodensee.de 12 – 14 Juni
          Grüessli
          Urs

          Reply
          • 11. Juni 2015 at 16:31
            Permalink

            Urs, das freut mich und ich bin gespannt, auf deinen Bericht danach. Ich denke auch für dich wird ein ganzes Wochenende eine andere Erfahrung sein.

            Hab Spaß beim Wissensaustausch,

            Grüßle

            Ute

          • 13. Juni 2015 at 16:15
            Permalink

            Super Barcamp… heute gerade in einer Session für Apps… here einige der Favoriten der Leute im Raum:

            CityMapper
            Nokia Here
            Glympse
            Deutsche Zeitungen
            Collect
            SwissMeteo
            Meteoblue
            TwoDots
            DrawSomething
            Usw.

            Urs
            Habe auch schon über Barcamp gebloggt hier: < a href=“http://blog.drkpi.com/barcamp-bodensee-bcbs15/“ target=“_blank“>http://blog.drkpi.com/barcamp-bodensee-bcbs15/

  • Pingback: Azubi Ausbildung Schnupperlehre MINT Inserat Checkliste Ratgeber FAQ

  • 11. Juni 2015 at 16:46
    Permalink

    … ich wünsche Euch allen gutes Gelingen – kann leider nicht teilnehmen. Wann ist das nächste BarCamp? Alles Gute Thomas

    Reply
  • Pingback: DrKPI | #bcbs15 Barcamp Hackathon:

  • 13. Juni 2015 at 16:27
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    Salü Urs

    Möchtest Du Sokrates einbringen? Das wäre cool. Brauchst ggf. Dokumente oder Maps als Beispiele

    Reply
    • 16. Juni 2015 at 15:12
      Permalink

      Salue Thomas
      Das habe ich zu spät gesehen. Und eine App ist ja Sokrates nicht …. aber viel mehr natürlich. Vielleicht brauche ich eine Map als png dann kann ich diese hier einbauen sodass es die Leute sehen können.

      Merci.
      urs

      Reply

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